Pallade Veneta - US-israelische Angriffe auf den Iran: Türkei ruft alle Seiten zu Ende der Gewalt auf

US-israelische Angriffe auf den Iran: Türkei ruft alle Seiten zu Ende der Gewalt auf


US-israelische Angriffe auf den Iran: Türkei ruft alle Seiten zu Ende der Gewalt auf
US-israelische Angriffe auf den Iran: Türkei ruft alle Seiten zu Ende der Gewalt auf / Foto: Marco Simoncelli - AFP

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran und iranischen Gegenangriffen hat die Türkei alle Beteiligten des Konflikts zu einem Ende der Gewalt aufgerufen. "Wir fordern alle Parteien auf, die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen", erklärte das türkische Außenministerium am Samstag. Die Ereignisse gefährdeten "die Zukunft unserer Region und die globale Stabilität.

Textgröße ändern:

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte sich in einer Fernsehansprache "zutiefst beunruhigt" über die US-israelischen Angriffe auf "unseren Nachbarn Iran". Auch die als Reaktion gestarteten iranischen Drohnen- und Raketenangriffe auf benachbarte Golfstaaten seien als "inakzeptabel" zu verurteilen.

Die Türkei habe "lange Zeit hart daran gearbeitet, die Konflikte am Verhandlungstisch zu lösen, aber das Vertrauensdefizit zwischen den Parteien konnte nicht überwunden werden", sagte Erdogan. Er werde jedoch "die diplomatischen Bemühungen der Türkei" weiter vorantreiben, um die Beteiligten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.

Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen mit massiven Luftangriffe auf den Iran begonnen. Als Reaktion griff der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.

Außenminister Hakan Fidan habe umgehend mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi und sechs weiteren hochrangigen Diplomaten telefoniert, um Wege zur "Beendigung der Angriffe" zu erörtern, hieß es aus dem Außenministerium weiter.

Die Nachbarstaaten des Iran befürchten, dass die erneuten Angriffe auf den Iran die gesamte Region destabilisieren könnten. Die Türkei, die eine 500 Kilometer lange Grenze zum Iran hat, fürchtet insbesondere die Ankunft zahlreicher Flüchtlinge aus dem Nachbarland.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Todesopfer bei Angriffen Irans auf Israel - Explosionen auch in Jerusalem und Westjordanland

Bei iranischen Gegenangriffen auf Israel hat es nun auch ein Todesopfer gegeben. In der Gegend von Tel Aviv sei eine etwa 40 Jahre alte Frau am Samstagabend bei einem iranischen Raketenangriff getötet worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Sie hatte demnach "schwere Verletzungen am ganzen Körper" erlitten, denen sie später erlag. Zuvor hatten Rettungskräfte erklärt, dass in der Gegend von Tel Aviv ein Mann bei iranischen Raketenangriffen schwer verletzt worden sei.

USA und Israel greifen Iran an - Geistliches Oberhaupt Chamenei getötet

Das geistliche Oberhaupt des Iran ist tot: Ayatollah Ali Chamenei wurde am Samstag bei massiven Luftangriffen der USA und Israels getötet, wie US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärte. Die Bevölkerung des Iran habe damit die "Chance", sich ihr Land "zurückzuholen". Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte eine Fortsetzung der Angriffe auf die iranische Führung an und rief die Iraner in einer Fernsehansprache auf, "das Regime zu stürzen und eure Zukunft zu sichern".

Trump: Irans oberster Führer Ayatollah Chamenei "ist tot"

US-Präsident Donald Trump hat den Tod von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei bestätigt. "Chamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot", erklärte Trump am Samstag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Die Menschen im Iran hätten nun "die größte Chance", sich "ihr Land zurückzuholen".

Israelische Armee: Chef der iranischen Revolutionsgarden getötet

Bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben der israelischen Armee der Anführer der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, getötet worden. Auch Ali Schamchani, ein Berater des geistlichen Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei sowie Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh seien bei den Angriffen umgekommen, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Samstagabend in einer Fernsehansprache.

Textgröße ändern: