Pallade Veneta - Oppositionsführerin Machado will in "einigen Wochen" nach Venezuela zurückkehren

Oppositionsführerin Machado will in "einigen Wochen" nach Venezuela zurückkehren


Oppositionsführerin Machado will in "einigen Wochen" nach Venezuela zurückkehren
Oppositionsführerin Machado will in "einigen Wochen" nach Venezuela zurückkehren / Foto: Brendan Smialowski - AFP/Archiv

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat eine baldige Rückkehr in ihr Heimatland angekündigt. "Ich werde in einigen Wochen nach Venezuela zurückkehren", sagte Machado in einem am Sonntag in Onlinediensten veröffentlichten Video. "Wir werden ankommen, um uns in die Arme zu schließen, um gemeinsam zu arbeiten, um einen geordneten, dauerhaften und unumkehrbaren Übergang zur Demokratie zu garantieren", fügte sie hinzu.

Textgröße ändern:

Friedensnobelpreisträgerin Machado hatte lange eine Militärintervention gegen Venezuelas linksnationalistischen Staatschef Nicolás Maduro gefordert. Der Präsident war im Januar bei einem US-Militäreinsatz gewaltsam gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. Seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde vom Obersten Gericht zur Übergangspräsidentin ernannt.

Machados rechtsliberale Partei Vente Venezuela hatte nach Angaben der Opposition die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Maduro rief sich allerdings zum Sieger aus, was die USA und zahlreiche weitere Staaten scharf kritisierten. Machado selbst durfte bei dem Urnengang nicht antreten. Ende des vergangenen Jahres floh Machado auf spektakuläre Weise aus Venezuela, um in Oslo ihren Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. Seitdem befindet sie sich im Exil, das sie zum Großteil in den USA verbrachte.

US-Präsident Donald Trump hat sich bereit erklärt, mit der Regierung in Caracas zusammenzuarbeiten. Im Gegenzug verlangt Trump unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes. Rodríguez trieb unter Druck der USA außerdem ein historisches Amnestiegesetz voran, das Vorwürfe abdecken soll, die seit 1999 gegen politische Gegner Maduros und seines Vorgängers Hugo Chávez vorgebracht worden waren. Für Machado dürfte die Amnestie allerdings nicht gelten.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Dobrindt und Selen stellen Verfassungsschutzbericht vor

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Verfassungsschutz-Präsident Sinan Selen stellen am Dienstag (10.00 Uhr) den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vor. Darin bewertet das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) verfassungsfeindliche Entwicklungen und extremistische Gruppierungen. Traditionell widmet sich der Bericht unter anderem der Entwicklung von Rechtsextremismus, Linksextremismus und radikalem Islamismus.

Pistorius besucht Deutsch-Niederländisches Korps in Estland

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besucht am Dienstag das Deutsch-Niederländische Korps in Estland. Anlass ist die Übernahme einer Führungsrolle in der Nato-Verteidigungsplanung für Estland und Lettland durch das Korps. Es führt künftig als taktisches Hauptquartier Nato-Truppenteile und nationale Landstreitkräfte, die in den beiden baltischen Staaten stationiert sind. Pistorius nimmt zu diesem Anlass an einer Zeremonie in der Grenzstadt Valga teil, die auf lettischer Seite Valka heißt.

Wahlbehörde in Peru erklärt Keiko Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl

Drei Wochen nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru ist die rechtsgerichtete Politikerin Keiko Fujimori offiziell zur Siegerin erklärt worden. Fujimori setzte sich mit 50,13 Prozent der Stimmen gegen ihren linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez mit 49,86 Prozent durch, wie die Wahlbehörde am Montag in Lima mitteilte. Der 51-Jährigen gelang es somit im vierten Anlauf, das höchste Staatsamt in Peru zu erobern.

Wahlbehörde in Peru erklärt Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl

Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru hat die Wahlbehörde die rechtsgerichtete Kandidatin Keiko Fujimori zur Siegerin erklärt. Wie die Behörde am Montag mitteilte, setzte sich Fujimori mit 50,13 Prozent gegen ihren linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez mit 49,86 Prozent durch.

Textgröße ändern: