Pallade Veneta - Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag

Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag


Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag
Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag / Foto: Anna Moneymaker - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zu seinem Besuch in die USA aufgebrochen. Der Kanzler startete am Montagnachmittag vom Berliner Hauptstadtflughafen mit einer Regierungsmaschine Richtung Washington. Er trifft dort am Dienstagvormittag (11.00 Uhr Ortszeit, 17.00 Uhr MEZ) US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Danach ist ein gemeinsames Mittagessen geplant.

Textgröße ändern:

Themen des schon länger geplanten Besuchs sind Trumps Zollpolitik und die weitere Unterstützung der Ukraine. Nach dem Beginn des Iran-Kriegs mit Großangriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik am Wochenende kündigte Merz an, er wolle mit Trump auch über dieses Thema sprechen. Der Kanzler ist der erste europäische Regierungsvertreter, den Trump seit Beginn des Iran-Kriegs trifft.

Die Bundesregierung ist nach eigenen Angaben nicht militärisch an den Angriffen auf den Iran beteiligt. Deutschland erklärte allerdings am Sonntagabend mit Frankreich und Großbritannien, angesichts der massiven Vergeltungsangriffe des Irans in der Region seien die drei Länder bereit, notfalls militärische "Defensivmaßnahmen" zu ermöglichen. Ziel sei es, "die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören". Die Bundesregierung interpretiert dies für sich aber lediglich als "Selbstschutz" von Bundeswehr-Soldaten in der Region.

Es ist der dritte Besuch von Merz als Kanzler in Washington. Er war Anfang Juni vergangenen Jahres zunächst zu seinem Antrittsbesuch zu Trump gereist. Mitte August nahm er in der US-Hauptstadt dann mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs an einem Gipfel zur Ukraine teil.

Merz übernachtet wie schon bei seinem Antrittsbesuch im Blair House, dem Gästehaus des US-Präsidenten in unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses. Dies gilt als besondere Ehre für Washington-Besucher.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Wahlbehörde in Peru erklärt Keiko Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl

Drei Wochen nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru ist die rechtsgerichtete Politikerin Keiko Fujimori offiziell zur Siegerin erklärt worden. Fujimori setzte sich mit 50,13 Prozent der Stimmen gegen ihren linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez mit 49,86 Prozent durch, wie die Wahlbehörde am Montag in Lima mitteilte. Der 51-Jährigen gelang es somit im vierten Anlauf, das höchste Staatsamt in Peru zu erobern.

Wahlbehörde in Peru erklärt Fujimori zur Siegerin der Präsidentenwahl

Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru hat die Wahlbehörde die rechtsgerichtete Kandidatin Keiko Fujimori zur Siegerin erklärt. Wie die Behörde am Montag mitteilte, setzte sich Fujimori mit 50,13 Prozent gegen ihren linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez mit 49,86 Prozent durch.

Hilfe für die Ukraine: Wadephul sieht USA auf Seite der Europäer

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio Gemeinsamkeiten in der Haltung zur Ukraine betont. "Wir unterstützen die Ukraine, die USA tun das auch nach wie vor", sagte Wadephul am Montag in Washington. Die Militärhilfe komme allerdings inzwischen zu 98 Prozent von den Europäern und Kanada.

Macron empfängt thailändischen König in Paris

Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Ehefrau Brigitte haben am Montag den thailändischen König Rama X. und Königin Suthida in Paris empfangen. Der 73-jährige Monarch und seine Frau wurden zunächst vom Präsidentenpaar wie bei Staatsbesuchen üblich im Invalidendom empfangen, bevor sie zum Élysée-Palast weiterfuhren. Es war der erste offizielle Besuch eines thailändischen Königs in Paris seit 1960.

Textgröße ändern: