Pallade Veneta - Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran

Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran


Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran
Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran / Foto: Daniel TOROK - The White House/AFP

US-Präsident Donald Trump hat Gespräche mit der iranischen Führung vorerst ausgeschlossen. "Ihre Luftabwehr, Luftwaffe, Marine und Führung sind weg", schrieb Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Sie wollen reden. Ich habe gesagt: 'Zu spät!'"

Textgröße ändern:

Noch am Sonntag - einen Tag nach Beginn der massiven US-israelischen Luftangriffe im Iran - hatte Trump grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert. "Sie wollen reden und ich habe zugestimmt, zu reden, also werde ich mit ihnen reden", sagte der Präsident in einem Telefoninterview mit dem US-Magazin "The Atlantic". "Sie hätten das früher tun sollen."

Irans einflussreicher Sicherheitsratschef Ali Laridschani lehnte am Montag allerdings jegliche Verhandlungen mit der US-Regierung ab. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridschani im Onlinedienst X. Er wies Medienberichte zurück, wonach iranische Vertreter versucht hätten, Gespräche mit Washington aufzunehmen.

Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurde unter anderem Irans oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an.

Vor Beginn des Kriegs hatten die USA und der Iran indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm geführt. Dabei war aber kein Durchbruch erzielt worden.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Trump: Erwäge Reduzierung der Angriffe gegen den Iran

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Angaben, die Militäroperationen gegen den Iran zu reduzieren. "Wir sind kurz davor, unsere Ziele zu erreichen", erklärte er am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social.

CDU nimmt Einladung der Grünen an: Weg für Sondierungen in Baden-Württemberg frei

Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg können dort nun die Sondierungsgespräche von Grünen und CDU beginnen. Die CDU-Spitze um Landeschef Manuel Hagel nahm am Freitagabend die Einladung der Grünen an, wie Hagel im Anschluss an Beratungen von Landesvorstand und Landtagsfraktion mitteilte. Wann die Sondierungsgespräche beginnen sollen, stand zunächst noch nicht fest.

Chamenei zeigt sich im Iran-Krieg siegesgewiss - Medien: USA schicken weitere Soldaten

Nach drei Wochen Iran-Krieg hat sich der neue oberste Führer der Islamischen Republik siegesgewiss gezeigt. Die Feinde des Iran würden "besiegt", erklärte Modschtaba Chamenei am Freitag in einer schriftlichen Botschaft - er trat erneut nicht persönlich auf. Der Iran setzte seine Vergeltungsangriffe in der Golfregion fort. Die USA und Israel griffen ihrerseits erneut Ziele im Iran an. Unterdessen berichteten Medien von der Verlegung tausender zusätzlicher US-Soldaten in die Region.

Iran-Krieg: Geschoss schlägt in Jerusalemer Altstadt nahe heiliger Stätten ein

In der Altstadt von Jerusalem ist am Freitag ein Geschoss eingeschlagen. Trümmer einer Angriffs- oder Abfangrakete gingen in der Nähe der Stadtmauer und der heiligen Stätten nieder, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Eine Explosion hinterließ einen Krater in einem Hang. Zuvor hatten die israelischen Behörden vor iranischen Raketen gewarnt. Polizisten und Soldaten riegelten den Einschlagsort ab, nachdem mehrere laute Explosionen das Zentrum von Jerusalem erschüttert hatten.

Textgröße ändern: