Pallade Veneta - Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas

Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas


Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas
Iran-Krieg: Söder für stärkere Förderung von deutschem Erdgas / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht sich dafür aus, die Erdgasförderung in Deutschland voranzutreiben. Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten belege die Notwendigkeit dafür, sagte er dem "Münchner Merkur" (Samstagausgabe): "Wir müssen in Deutschland endlich selbst mehr eigene Energie produzieren. Nur so werden wir bei der Energieversorgung unabhängiger."

Textgröße ändern:

Der CSU-Chef verwies auf Erdgasvorräte in Norddeutschland, die "für mehrere Jahrzehnte" reichen würden. "Wir müssten sie nur nutzen", betonte Söder. Andernfalls drohe "eine neue Abhängigkeit von teurem Fracking-Gas aus den USA und den internationalen Lieferwegen". Er fügte hinzu: "Über die internationalen Preise jammern und uns zugleich der Förderung der eigenen Energievorräte grundlegend verweigern", gehe nicht. Der CSU-Politiker sprach sich für einen Energiemix aus - "von den Erneuerbaren Energien über Zukunftstechnologien wie Kernfusion bis zu den Gasvorkommen".

Der Iran-Krieg hat bereits zu Preissprüngen bei Benzin und Gas geführt. Grund ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran sowie ein Produktionsstopp von Flüssigerdgas in Katar aufgrund iranischer Raketenangriffe.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Warten auf das "große Paket": Koalitionsausschuss soll Durchbruch bringen

Kraftakt vor der Sommerpause: Am Mittwoch kommen die Spitzen von Union und SPD zu einem Koalitionsausschuss zusammen, bei dem sie einen Durchbruch bei den großen Reformprojekten erzielen wollen. Bei dem Treffen im Kanzleramt solle "ein großes Paket" geschnürt werden, kündigte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin an. Er nannte die Themen Steuern, Arbeit, Soziales, Bürokratieabbau und Staatsmodernisierung.

Vor Nato-Gipfel: Erdogan fordert "Einbindung" der Türkei in europäische Verteidigungsstruktur

Rund eine Woche vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die "Einbindung" der Türkei in die europäische Verteidigungsstruktur gefordert. "Als eines der Länder, die bei der Entwicklung der europäischen Säule des Bündnisses mitreden, wollen wir an allen Verteidigungs- und Sicherheitsinitiativen auf dem Kontinent beteiligt sein", sagte Erdogan am Montag bei der Eröffnung der Parlamentarischen Versammlung der Nato in Istanbul vor Abgeordneten der 32 Mitgliedstaaten.

Linke dringt auf umfassende Konzepte zum Hitzeschutz

Angesichts auch künftiger Hitzewellen in Deutschland hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner von Politik und Arbeitgebern umfassende Konzepte gefordert. "Kaum jemand" in den Regierungen in Bund und Ländern sei auf den Hitzesommer ausreichend vorbereitet gewesen, sagte sie am Montag in Berlin. Vor allem vulnerable Gruppen dürften nicht der Hitze überlassen werden. "Das ist eine politische Verantwortung und die Verantwortung der Arbeitgeber."

Syrien verurteilt Israels Vorstöße im Süden des Landes

Die syrische Regierung hat israelische Militärvorstöße im Süden des Landes verurteilt. Das Außenministerium in Damaskus kritisierte in einer Erklärung am Montag die israelischen Vorstöße in den syrischen Provinzen Daraa und Kuneitra sowie den Artilleriebeschuss der Region und prangerte eine "eklatante Verletzung der syrischen Souveränität und territorialen Integrität" an.

Textgröße ändern: