Pallade Veneta - Neuer Anführer des Iran: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an

Neuer Anführer des Iran: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an


Neuer Anführer des Iran: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an
Neuer Anführer des Iran: Modschtaba Chamenei tritt Nachfolge seines getöteten Vaters an / Foto: - - KHAMENEI.IR/AFP/Archiv

Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei ist dessen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag "nach sorgfältigen und umfassenden" Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit.

Textgröße ändern:

Die USA und Israel hatten am 28. Februar massive Luftangriffe auf den Iran gestartet und dabei Ali Chamenei sowie weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Modschtaba Chamenei galt seitdem als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge seines Vaters.

Das Amt des geistlichen Oberhaupts ist die höchste politische und religiöse Autorität im Iran. Der oberste Anführer hat in allen Staatsangelegenheiten das letzte Wort.

Modschtaba Chamenei gilt wie sein Vater als konservativer Hardliner. Er hat kein offizielles Regierungsamt inne, doch die Frage nach dem tatsächlichen Einfluss des Chamenei-Sohns sorgte seit Jahren für Spekulationen.

C.Conti--PV

Empfohlen

Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde

Trotz ihrer Niederlage gegen die AfD kann Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig voraussichtlich mit ihrer SPD die nächste Landesregierung bilden. Da bei der Landtagswahl im Nordosten erstmals in ihrer Geschichte die CDU voraussichtlich aus einem Landesparlament fliegt, verfügt Schwesig zusammen mit Linkspartei und Grünen über eine Mehrheit. Die AfD reklamierte als Wahlsieger den Regierungsauftrag für sich - allerdings fehlen ihr die Koalitionspartner.

Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für die CDU

Kurs halten - trotz beispielloser Wahlschlappe: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die geplanten Reformen umsetzen, obwohl seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern nach Hochrechnungen sogar erstmals aus einem Landtag flog und sich in Berlin der Linkspartei geschlagen geben musste. "Die Reformen müssen kommen", sagte der Kanzler am Sonntagabend in Berlin, der dabei Spekulationen über einen Rücktritt als Kanzler oder Parteivorsitzender eine Absage erteilte. Auch der Koalitionspartner SPD bekräftigte das Festhalten am Reformkurs, meldete jedoch Nachbesserungsbedarf an.

ARD-Hochrechnung sieht CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter Fünfprozenthürde

Die CDU ist bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern laut den jüngsten Hochrechnungen unter die Fünfprozenthürde gefallen. Die Berechnungen für ARD und ZDF sahen die Christdemokraten am Sonntagabend nur noch bei 4,9 Prozent. Es wäre das erste Mal, dass die CDU in einem Bundesland an der Fünfprozenthürde scheitert und den Einzug in ein Landesparlament verpasst.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus verteidigt Direktmandat in Ludwigslust

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat bei der Landtagswahl am Sonntag das Direktmandat in seinem Wahlkreis verteidigt. Im Wahlkreis Ludwigslust-Parchim I kam Backhaus laut Wahlleitung auf 43,9 Prozent der Erststimmen. Dahinter folgte AfD-Kandidatin Nicole Ehlers mit 39,4 Prozent der Erststimmen.

Textgröße ändern: