Pallade Veneta - Brantner setzt nach Wahlerfolg auf Rückenwind für Grüne im Bund

Brantner setzt nach Wahlerfolg auf Rückenwind für Grüne im Bund


Brantner setzt nach Wahlerfolg auf Rückenwind für Grüne im Bund
Brantner setzt nach Wahlerfolg auf Rückenwind für Grüne im Bund / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP

Grünen-Parteichefin Franziska Brantner setzt nach dem Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg auf Rückenwind auch für den Bund und andere Bundesländer. "Den Schub aus Baden-Württemberg nehmen wir mit", sagte Brantner am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Die Grünen wollten jetzt "auch weiter noch im Bund nach vorne kommen".

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"Wir kommen aus einer Talsohle, wir hatten schwierige Zeiten", sagte Brantner. Inzwischen habe sich ihre Partei aber wieder konsolidiert. Die Wahl in Baden-Württemberg habe gezeigt: "Es lohnt sich, für unsere grünen Positionen zu kämpfen". So wollten die Grünen in Bund und Ländern dafür eintreten, "dass die Energiewende nicht rückabgewickelt wird".

Brantner wandte sich gegen Darstellungen, Özdemir habe die Landtagswahl am Sonntag vor allem in Abgrenzung von den Grünen gewonnen. "Cem ist durch und durch ein Grüner", sagte sie. Er stehe für "die Versöhnung zwischen Klimaschutz und einer starken Wirtschaft". Genau dies sei "die grüne DNA". Özdemir sei etwa beim Klima "ambitioniert in den Zielen und pragmatisch im Weg". Er sei "eindeutig in der richtigen Partei".

Die Grünen könnten jedoch bundesweit Lehren aus dem Wahlerfolg ziehen, sagte die Parteivorsitzende weiter. Es sei wichtig, "dass man die Probleme der Menschen löst, ihnen zuhört" und "gemeinsam nach den besten Lösungen sucht". Auch könne man zugleich "heimatverbunden sein und trotzdem weltoffen". Mit Blick auf Baden-Württemberg sprach Brantner von einer Kombination aus "Spätzle und Cyber-Valley". Allerdings gebe es in den einzelnen Bundesländern auch unterschiedliche Verhältnisse, die jeweils unterschiedliche Antworten erforderten.

Die Grünen waren bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit 30,2 Prozent der Stimmen erneut stärkste Kraft geworden. Dicht darauf folgte die CDU mit 29,7 Prozent. Die AfD erreichte 18,8 Prozent, die SPD nur noch 5,5 Prozent. FDP und Linkspartei scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde.

P.Colombo--PV

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