Pallade Veneta - Iran-Krieg: Gaspreis steigt um weitere 30 Prozent

Iran-Krieg: Gaspreis steigt um weitere 30 Prozent


Iran-Krieg: Gaspreis steigt um weitere 30 Prozent
Iran-Krieg: Gaspreis steigt um weitere 30 Prozent / Foto: Christof STACHE - AFP

Wie der Ölpreis steigt auch der Preis für Erdgas in Folge des Iran-Kriegs weiter und weiter: Am Montagmorgen sprang der der niederländische TTF-Kontrakt, der als wichtigster europäischer Referenzwert gilt, rund 30 Prozent in die Höhe und notierte zeitweise bei 69,70 Euro. Grund ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran und der Produktionsstopp von Flüssigerdgas in Katar wegen iranischer Raketenangriffe.

Textgröße ändern:

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 war der Preis allerdings noch erheblich stärker gestiegen - damals lag er teils deutlich über 100 Euro und in der Spitze bei fast 340 Euro.

Für die meisten Haushalte hat der aktuelle Anstieg des Gaspreises zunächst keine direkten Auswirkungen, da sie länger laufende Verträge haben. Preisänderungen an der Börse kommen erst mit Verzögerung bei Bestandskunden an.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Trump erhält Goldmünze mit seinem Konterfei

In US-Präsident Donald Trump erhält eine Goldmünze mit seinem Konterfei. Die US-Prägeanstalt kann mit der Herstellung der 24-Karat-Münze beginnen, nachdem die Kommission für Schöne Künste am Donnerstag (Ortszeit) das Design gebilligt hatte. Das Goldstück wird anlässlich der diesjährigen Feiern zum 250-jährigen Bestehen der USA ausgegeben.

Drei Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Bei russischen Angriffen im Osten und Süden der Ukraine sind nach Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Durch einen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug, mit dem Zivilisten aus der östlichen Region Donezk in Sicherheit gebracht werden sollten, wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei ältere Frauen tödlich verletzt. Zwei weitere Senioren erlitten ebenfalls Verletzungen.

"Ziele werden nicht erreicht": Prien baut Programm zu Demokratieförderung um

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) will das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufstellen und zahlreichen Projekten die Mittel streichen. "Das Verhältnis von Mitteleinsatz und Ergebnis stimmt nicht", sagte Prien der "Welt am Sonntag". "Trotz hoher Motivation und eines engagierten Einsatzes in der Fläche werden die Programmziele nicht oder nicht nachhaltig erreicht." Nach Informationen der Zeitung will das Ministerium zum Jahresende die Förderung von mehr als 200 Projekten zum Jahresende auslaufen lassen.

Steuern und Mieten: Spanien kündigt Milliardenentlastungen wegen Iran-Kriegs an

Spaniens Regierung hat ein milliardenschweres Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger angekündigt, um die Folgen des Iran-Kriegs abzufedern. Teil der fünf Milliarden Euro umfassenden Maßnahmen seien eine Senkung der Energiesteuer und ein Einfrieren der Mieten im Land, sagte Regierungschef Pedro Sánchez am Freitag nach einem Kabinettstreffen. "Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Antworten", sagte er.

Textgröße ändern: