Pallade Veneta - Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate

Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate


Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate
Iran-Krieg: Wadephul trifft in Zypern Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate / Foto: JOHN THYS - AFP

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Montag nach Zypern gereist. In Nikosia habe er den Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Abdullah bin Sajed Al Nahjan, getroffen, teilte Wadephul im Onlinedienst X mit.

Textgröße ändern:

"Eine enge Abstimmung mit unseren Partnern in der Golfregion ist in diesen Zeiten entscheidend", erklärte der CDU-Politiker. Ziel sei es, eine weitere militärische Eskalation in der Region zu verhindern "und eine schwere Energiekrise" abzuwenden. "Am wichtigsten ist: Iran muss seine willkürlichen Angriffe auf unbeteiligte Länder und deren Bevölkerung sofort beenden", betonte Wadephul.

Am Dienstag will Wadephul nach Angaben des Auswärtigen Amts in Nikosia Gespräche mit dem zyprischen Außenminister Constantinos Kombos zur Lage im Nahen Osten und in der Golfregion führen. "Unserem EU-Partner gilt in diesen Tagen besondere Solidarität, nachdem das Land in der vergangenen Woche von iranischem Drohnenbeschuss betroffen war", erklärte eine Ministeriumssprecherin. Zudem stünden Themen der derzeitigen zyprischen EU-Ratspräsidentschaft auf der Tagesordnung.

Anfang vergangener Woche war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Das Fluggerät schlug auf der Landebahn des Stützpunkts im Süden Zyperns ein. Opfer gab es laut den britischen und zyprischen Behörden nicht. Nach Angaben aus Nikosia wurde die Drohne offenbar nicht aus dem Iran, sondern von der pro-iranischen Hisbollah im Libanon gestartet.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar

Nach erneuten gegenseitigen Angriffen haben die USA und der Iran einen Stopp der Kämpfe und einen Termin für Verhandlungen vereinbart. "Beide Seiten werden sich vorerst zurückhalten", erklärte ein US-Regierungsvertreter am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Washington. Die Schiffe in der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus könnten sich nun wieder frei bewegen. "Technische Gespräche sollen in allen Bereichen des Memorandum of Understanding fortgesetzt werden."

Bundesaußenminister Wadephul trifft in Washington seinen US-Kollegen Rubio

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) besucht am Montag in Washington seinen US-Kollegen Marco Rubio (16.00 Uhr MESZ). Nach Angaben des Auswärtigen Amtes werden die Außenminister über die "Lage im Nahen Osten" beraten. Themen seien auch die "weitere Unterstützung der Ukraine" und die "Vorbereitung des Nato-Gipfels" im Juli in Ankara. Nach dem Gespräch mit Rubio gibt Wadephul um 18.00 Uhr MESZ ein Pressestatement ab.

Islamabad: Pakistanische Armee greift Ziele im Osten Afghanistans an

Pakistan hat in der Nacht zum Montag nach Angaben der Regierung in Islamabad Luftangriffe auf Ziele im Osten Afghanistans geflogen und dabei zahlreiche Kämpfer getötet. Bei den "Präzisionsangriffen" seien drei Ziele in den Provinzen Paktia, Paktika und Kunar zerstört worden, erklärte Informationsminister Attaullah Tarar. 25 Kämpfer seien getötet worden.

Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein

Angesichts verstärkter ukrainischer Angriffe hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Probleme" eingeräumt. In einem am Sonntag vom Kreml veröffentlichten Interview mit einem russischen Journalisten sprach er zudem von einer "gewissen" Treibstoffknappheit. Putin sagte ferner, er rechne mit weiteren Besuchen der US-Unterhändler in Moskau, um über den Ukraine-Konflikt zu verhandeln.

Textgröße ändern: