Pallade Veneta - Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf

Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf


Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf
Rotes Kreuz ruft zu Spenden in Höhe von über 44 Millionen Euro für den Iran auf / Foto: - - AFP

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) hat zu Spenden für die Menschen im Iran in Höhe von mehr als 44 Millionen Euro aufgerufen. Der Aufruf ziele darauf ab, "in den nächsten 16 Monaten fünf Millionen Menschen in 30 betroffenen Provinzen zu unterstützen", hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der Föderation.

Textgröße ändern:

Mit den Geldern sollten vorrangig diejenigen unterstützt werden, die am stärksten vom Krieg, Schäden an der Infrastruktur und Störungen bei der Grundversorgung betroffen seien, hieß es in der Erklärung weiter. Angesichts des täglich steigenden humanitären Bedarfs solle der Aufruf dazu beitragen, "die lebenswichtige Hilfe zu intensivieren", erklärte die Leiterin der IFRC-Delegation im Iran, Maria Martinez, in der Mitteilung.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg entfacht. Gleich zu Beginn töteten die Streitkräfte den oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.

Nach Angaben der Föderation wurden mehr als 2100 Einsatzteams und mehr als 6500 Mitarbeiter und Freiwillige in den Iran entsandt, um in 197 Städten im ganzen Land Hilfe zu leisten. Die Mittel aus dem Nothilfeaufruf sollen für die Bereitstellung von Notunterkünften, Hilfsgütern, Gesundheitsdiensten und die Aufrechterhaltung der Wasser- und Sanitärversorgung verwendet werden.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Blockade von Ukraine-Kredit bringt EU-Gipfelteilnehmer gegen Orban auf

Ein merklich genervter Kanzler und ein weiterhin blockierter Kredit für die Ukraine: Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat eine baldige Auszahlung von Milliardensummen an die Ukraine durch seinen Widerstand auf dem EU-Gipfel in Brüssel verhindert. Trotz des Drucks der EU-Kollegen hielt der Rechtsnationalist an seinem Nein zu dem eigentlich schon längst beschlossenen Ukraine-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro fest. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte Orbans Haltung in der Nacht zu Freitag einen "groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten", und er ging von Konsequenzen aus. Ein weiteres wichtiges Gipfel-Thema war der Iran-Krieg: Die 27 Staats- und Regierungschefs riefen die Kriegsparteien auf, auf Angriffe gegen zivile Infrastruktur zu verzichten.

Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag wird ein enges Rennen zwischen CDU und SPD um den Wahlsieg erwartet. Die CDU von Spitzenkandidat Gordon Schnieder kann laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF mit 29 Prozent der Stimmen rechnen. Nur knapp dahinter folgt die SPD von Ministerpräsident Alexander Schweitzer mit 27 Prozent.

Regierung erleichtert Ausfuhr von Rüstungsgütern an Golfstaaten und Ukraine

Angesichts der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine vereinfacht die Bundesregierung die Ausfuhr von bestimmten Rüstungsgütern in die beiden Regionen. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) setzte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mit sofortiger Wirkung eine neue, auf sechs Monate befristete Allgemeine Genehmigung (AGG) "für die Lieferung von Rüstungsgütern in bestimmte Länder zu Verteidigungszwecken" in Kraft.

Schröder pflichtet Merz bei: "Auf gar keinen Fall" am Iran-Krieg beteiligen

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützt ausdrücklich die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), den USA eine militärische Unterstützung im Iran-Krieg zu verweigern. "Das kann man nicht machen, auf gar keinen Fall", sagte Schröder der "Süddeutschen Zeitung" laut Meldung vom Freitag zu der Frage, ob sich Deutschland an einer militärischen Intervention beteiligen solle, um wieder einen Öltransport durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu ermöglichen.

Textgröße ändern: