Pallade Veneta - Kommunalwahl in Bayern: CSU holt schlechtestes Ergebnis seit fast 75 Jahren

Kommunalwahl in Bayern: CSU holt schlechtestes Ergebnis seit fast 75 Jahren


Kommunalwahl in Bayern: CSU holt schlechtestes Ergebnis seit fast 75 Jahren
Kommunalwahl in Bayern: CSU holt schlechtestes Ergebnis seit fast 75 Jahren / Foto: ALEXANDER KLEIN - AFP/Archiv

Die CSU hat bei der Kommunalwahl in Bayern ihr schlechtestes Ergebnis seit fast 75 Jahren geholt. Nach den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Landesamts für Statistik in Fürth kamen die Christsozialen bei den Stadt-, Gemeinderats- und Kreistagswahlen auf 32,5 Prozent - zwei Prozentpunkte unter ihrem Ergebnis von 34,5 Prozent im Jahr 2020. Dies war das zweitschlechteste Kommunalwahlergebnis der CSU überhaupt, nur 1952 hatten die Christsozialen schwächer abgeschnitten.

Textgröße ändern:

Gegenüber der Kommunalwahl vor sechs Jahren konnte vor allem die AfD zulegen. Sie kam auf 12,2 Prozent der Stimmen und holte damit 7,5 Punkte mehr als 2020. Leichte Zugewinne verzeichneten auch die Freien Wähler mit einem Plus von 0,2 Punkten auf 12,1 Prozent in diesem Jahr. Die Partei stellt in Bayern zusammen mit der CSU die Landesregierung.

Nicht nur die CSU, auch die anderen Parteien verloren Stimmenanteile - die Grünen 3,9 Punkte auf 13,6 Prozent und die SPD 1,4 Punkte auf 12,3 Prozent. Wählergruppen und sonstige Parteien holten zusammen 17,3 Prozent und damit 0,4 Punkte weniger als 2020. Die Wahlbeteiligung lag den Statistikern zufolge bei 63,4 und damit über jener von 2020 mit 58,7 Prozent.

Bei den Personenwahlen zum Oberbürgermeister oder zum Landrat gibt es noch kein Gesamtergebnis. Der Grund ist, das zahlreiche Bewerber in die Stichwahl müssen. Von den 22 Oberbürgermeisterkandidaten erreichten nur zwei die nötige Mehrheit, bei den Landratskandidaten waren es 29 von 62. Die Stichwahlen finden am Sonntag kommender Woche statt.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Nach ukrainischen Angriffen: Kreml-Chef Putin räumt "Probleme" ein

Angesichts verstärkter ukrainischer Angriffe hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Probleme" eingeräumt. In einem am Sonntag vom Kreml veröffentlichten Interview mit einem russischen Journalisten sprach er zudem von einer "gewissen" Treibstoffknappheit. Putin sagte ferner, er rechne mit weiteren Besuchen der US-Unterhändler in Moskau, um über den Ukraine-Konflikt zu verhandeln.

Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an

Bei einer Parteiveranstaltung in Belgrad hat Serbiens Präsident Aleksandar Vucic bekräftigt, in naher Zukunft sein Amt niederlegen zu wollen. "In ein paar Wochen werde ich zurücktreten", sagte Vucic am Samstag in Belgrad. In Serbien gibt es seit mehr als anderthalb Jahren Proteste gegen die Regierung und die im Land herrschende Korruption. Eine der Forderungen der Demonstranten sind vorgezogene Neuwahlen.

Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah

Nach der Einigung zwischen Israel und dem Libanon auf ein Rahmenabkommen über eine Friedenslösung sind die Gefechte zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah weitergegangen. Israels Streitkräfte flogen am Wochenende wieder Angriffe im Südlibanon. Ein israelischer Soldat wurde nach Armee-Angaben bei Kämpfen mit der Hisbollah getötet. Die pro-iranische Miliz lehnt das am Freitag unterzeichnete Rahmenabkommen, das ihre Entwaffnung vorsieht, vehement ab.

Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen

Neue Angriffe der USA und des Iran haben die Furcht vor einem Kollaps der Friedensbemühungen für die Golfregion geschürt. Das US-Militär erklärte, es habe in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal binnen zwei Tagen Ziele im Iran angegriffen. Anschließend wurden die Golfstaaten Kuwait und Bahrain attackiert, die iranischen Revolutionsgarden reklamierten die Angriffe für sich. Derweil wurden aus dem Libanon neue israelische Luftangriffe gemeldet.

Textgröße ändern: