Pallade Veneta - Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf

Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf


Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf
Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Die Linke in Sachsen-Anhalt wird von Fraktionschefin Eva von Angern als Spitzenkandidatin in den Landtagswahlkampf geführt. Rund ein halbes Jahr vor der Wahl wurde die 49-Jährige am Samstag nach Parteiangaben auf einer Vertreterversammlung in Naumburg auf Listenplatz eins gewählt. Von Angern ist schon lange in der Politik, bereits 2002 zog sie in den Landtag ein. Seit 2020 führt die Juristin die Landtagsfraktion.

Textgröße ändern:

Bereits auf einem Landesparteitag im November empfahlen die Delegierten von Angern als Spitzenkandidatin. Bei der Wahl 2021 war die 49-Jährige schon einmal als Spitzenfrau angetreten.

In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt. In einer Umfrage vom vergangenen September war die AfD mit 39 Prozent stärkste Kraft. Erst mit Abstand folgte die CDU mit 27 Prozent. Die Linkspartei erreichte damals 13 Prozent, die SPD sieben Prozent und das BSW sechs Prozent. Die Grünen wären mit drei Prozent nicht mehr im Landtag vertreten. Die anderen Parteien, darunter die aktuell noch im Parlament sitzende FDP, erreichten zusammen fünf Prozent.

Der langjährige Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) tritt nicht mehr an. Im Januar wurde der damalige Wirtschaftsminister Sven Schulze, der auch CDU-Landeschef ist, zu seinem Nachfolger gewählt. Er führt derzeit eine Koalition aus CDU, SPD und FDP.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an

Bei einer Parteiveranstaltung in Belgrad hat Serbiens Präsident Aleksandar Vucic bekräftigt, in naher Zukunft sein Amt niederlegen zu wollen. "In ein paar Wochen werde ich zurücktreten", sagte Vucic am Samstag in Belgrad. In Serbien gibt es seit mehr als anderthalb Jahren Proteste gegen die Regierung und die im Land herrschende Korruption. Eine der Forderungen der Demonstranten sind vorgezogene Neuwahlen.

Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah

Nach der Einigung zwischen Israel und dem Libanon auf ein Rahmenabkommen über eine Friedenslösung sind die Gefechte zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah weitergegangen. Israels Streitkräfte flogen am Wochenende wieder Angriffe im Südlibanon. Ein israelischer Soldat wurde nach Armee-Angaben bei Kämpfen mit der Hisbollah getötet. Die pro-iranische Miliz lehnt das am Freitag unterzeichnete Rahmenabkommen, das ihre Entwaffnung vorsieht, vehement ab.

Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen

Neue Angriffe der USA und des Iran haben die Furcht vor einem Kollaps der Friedensbemühungen für die Golfregion geschürt. Das US-Militär erklärte, es habe in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal binnen zwei Tagen Ziele im Iran angegriffen. Anschließend wurden die Golfstaaten Kuwait und Bahrain attackiert, die iranischen Revolutionsgarden reklamierten die Angriffe für sich. Derweil wurden aus dem Libanon neue israelische Luftangriffe gemeldet.

Hitzebedingt weniger Teilnehmer - Veranstalter aber sehr zufrieden mit Münchener CSD

Maßgeblich wegen der Hitze haben in diesem Jahr weniger Menschen an der CSD-Demonstration in München teilgenommen. Der Veranstalter zeigte sich am Sonntag dennoch sehr zufrieden. Auch nach Angaben der Polizei verlief alles "friedlich und ohne besondere Störungen". Der Sanitätsidienst der Johanniter betreute 32 Menschen - "Da ging es meist um Hitzefälle", erklärte der CSD-Veranstalter.

Textgröße ändern: