Pallade Veneta - Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an

Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an


Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an
Iranische Führung kündigt Anhebung des Mindestlohns um 60 Prozent an / Foto: - - UGC/AFP/Archiv

Inmitten des Iran-Kriegs hat die Führung in Teheran eine deutliche Anhebung des Mindestlohns angekündigt. Der Mindestlohn solle um gut 60 Prozent steigen, teilte das iranische Arbeitsministerium am Sonntag laut dem Bericht staatlicher Medien mit. Auch die Unterstützung für Familien mit Kindern solle in ähnlichem Umfang erhöht werden.

Textgröße ändern:

Der Iran passt den Mindestlohn jährlich an die Inflation an. Diese war aufgrund internationaler Sanktionen in den Monaten vor dem Iran-Krieg sprunghaft gestiegen. Im Dezember kam es deshalb im ganzen Land zu massiven Protesten. Diese entzündeten sich zunächst an der schlechten Wirtschaftslage und den hohen Preisen. Sie entwickelten sich aber schnell zu grundsätzlichen Protesten gegen die Führung des Landes.

Die iranischen Behörden ließen die Demonstrationen mit Gewalt niederschlagen, weshalb US-Präsident Donald Trump dem Land mit einem militärischen Eingreifen drohte. Zudem forderte Trump ein Nachgeben des Irans im Streit um sein Atomprogramm, was Teheran ablehnte. Am 28. Februar dann begannen die USA und Israel mit Luftangriffen gegen den Iran. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an.

L.Barone--PV

Empfohlen

Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an

Bei einer Parteiveranstaltung in Belgrad hat Serbiens Präsident Aleksandar Vucic bekräftigt, in naher Zukunft sein Amt niederlegen zu wollen. "In ein paar Wochen werde ich zurücktreten", sagte Vucic am Samstag in Belgrad. In Serbien gibt es seit mehr als anderthalb Jahren Proteste gegen die Regierung und die im Land herrschende Korruption. Eine der Forderungen der Demonstranten sind vorgezogene Neuwahlen.

Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah

Nach der Einigung zwischen Israel und dem Libanon auf ein Rahmenabkommen über eine Friedenslösung sind die Gefechte zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah weitergegangen. Israels Streitkräfte flogen am Wochenende wieder Angriffe im Südlibanon. Ein israelischer Soldat wurde nach Armee-Angaben bei Kämpfen mit der Hisbollah getötet. Die pro-iranische Miliz lehnt das am Freitag unterzeichnete Rahmenabkommen, das ihre Entwaffnung vorsieht, vehement ab.

Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen

Neue Angriffe der USA und des Iran haben die Furcht vor einem Kollaps der Friedensbemühungen für die Golfregion geschürt. Das US-Militär erklärte, es habe in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal binnen zwei Tagen Ziele im Iran angegriffen. Anschließend wurden die Golfstaaten Kuwait und Bahrain attackiert, die iranischen Revolutionsgarden reklamierten die Angriffe für sich. Derweil wurden aus dem Libanon neue israelische Luftangriffe gemeldet.

Hitzebedingt weniger Teilnehmer - Veranstalter aber sehr zufrieden mit Münchener CSD

Maßgeblich wegen der Hitze haben in diesem Jahr weniger Menschen an der CSD-Demonstration in München teilgenommen. Der Veranstalter zeigte sich am Sonntag dennoch sehr zufrieden. Auch nach Angaben der Polizei verlief alles "friedlich und ohne besondere Störungen". Der Sanitätsidienst der Johanniter betreute 32 Menschen - "Da ging es meist um Hitzefälle", erklärte der CSD-Veranstalter.

Textgröße ändern: