Pallade Veneta - Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt"

Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt"


Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt"
Neue schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt" / Foto: ATTA KENARE - AFP/Archiv

Nach den Worten des neuen obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei werden die Feinde der Islamischen Republik im Iran-Krieg "besiegt". In einer schriftlichen Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrfest Nowruz am Freitag hieß es: "In diesem Moment, wegen der besonderen Einheit, die sich zwischen euch, unseren Landsleuten, gebildet hat – trotz aller Unterschiede bei religiöser, intellektueller, kultureller und politischer Herkunft –, ist der Feind besiegt worden."

Textgröße ändern:

Die Iraner hätten den USA und Israel als ihren Feinden mit Einheit und Entschlossenheit einen "atemberaubenden Schlag" versetzt, erklärte Chamenei weiter. Der Feind beginne nun, "widersprüchliche Worte und Unsinn von sich zu geben".

Chamenei betonte auch, dass der Iran nicht für die jüngsten Angriffe auf den Oman und die Türkei verantwortlich sei. Beide Länder unterhielten "gute Beziehungen" zum Iran. Die Angriffe seien "keinesfalls von den Streitkräften der Islamischen Republik oder von anderen Kräften der Widerstandsfront" ausgeführt worden. Chamenei machte Israel für die Angriffe verantwortlich.

Modschtaba Chamenei ist noch nicht öffentlich aufgetreten, seit er am 8. März als Nachfolger seines getöteten Vaters Ayatollah Ali Chamenei zum politischen und geistlichen Oberhaupt des Iran ernannt worden war. Medienberichten zufolge wurde Modschtaba Chamenei am ersten Tag des Iran-Krieges bei einem Luftangriff auf Teheran verletzt, sein Vater wurde bei demselben Angriff getötet.

Die erste Botschaft nach seiner Ernennung hatte Modschtaba Chamenei am Donnerstag vergangener Woche von einer Journalistin im Staatsfernsehen verlesen lassen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region.

M.Romero--PV

Empfohlen

Wahlfiasko für Merz: Wähler strafen CDU ab - Kanzler hält an Reformen fest

Historisches Wahlfiasko für die CDU, harter Denkzettel für die Bundes-SPD: Die Wähler in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die Bundesregierung am Sonntag in beispielloser Weise abgestraft. Im Nordosten fuhr die CDU das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer Landeswahl ein. In Berlin verlor sie klar gegen die Linke. Merz kündigte trotz des Wahldebakels ein Festhalten am Reformkurs der Bundesregierung an: "Die Reformen müssen kommen."

Historischer Sieg der Linken in Berlin - Eralp will Regierung bilden

In Berlin hat die Linkspartei erstmals die Wahl zum Abgeordnetenhaus gewonnen und strebt nun die Bildung einer Landesregierung zusammen mit Grünen und SPD an. "In unserer Stadt hat die Liebe und die Gerechtigkeit über den Hass gewonnen", sagte Spitzenkandidatin Elif Eralp am Sonntag auf der Wahlparty ihrer Partei. Die bisher regierende CDU landete auf dem zweiten Platz, Spitzenkandidat Stefan Evers zeigte sich "demütig".

Nach Drohnenattacken am Wahltag: Russland kündigt verstärkte Angriffe auf Kiew an

Nach massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf Moskau am letzten Tag der russischen Parlamentswahl hat Russland verstärkte Angriffe auf Kiew angekündigt. In Reaktion auf "die Attacken des Kiewer Regimes auf zivile Ziele in Russland" werde die russische Armee ihre "hochpräzisen Angriffe auf militärische Ziele in Kiew fortsetzen und intensivieren", erklärte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag. Das Ministerium warf der ukrainischen Regierung vor zu versuchen, "den demokratischen Ausdruck des Willens der russischen Bürger zu stören".

AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss um Einzug zittern

Enges Rennen um den Schweriner Landtag: Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm laut Hochrechnungen knapp vor der regierenden SPD ins Ziel gegangen. Den Hochrechnungen für ARD und ZDF zufolge kam die AfD auf 37,3 bis 37,9 Prozent, gefolgt von der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit 35,5 bis 36,0 Prozent. Holm sieht den Regierungsauftrag bei seiner Partei, Schwesig sprach von einer "Aufholjagd". Die CDU kratzte an der Fünfprozenthürde.

Textgröße ändern: