Pallade Veneta - CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD

CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD


CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD
CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD / Foto: DANIEL PETER - AFP

Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit deutlichem Vorsprung vor der bislang regierenden SPD gewonnen. Wie die Wahlleitung am Sonntag in Bad Ems mitteilte, kamen die Christdemokraten von Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 31,0 Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer folgten mit 25,9 Prozent.

Textgröße ändern:

Auf Platz drei landete die AfD mit 19,5 Prozent mit klarem Abstand auf die Grünen mit 7,9 Prozent. FDP und Freie Wähler scheiden mit 2,1 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent aus dem Mainzer Landtag aus. Die Linke verpasste mit 4,4 Prozent den erstmaligen Einzug in das Landesparlament erneut. Die Wahlbeteiligung wurde mit 68,5 Prozent angegeben - nach 64,3 Prozent im Jahr 2021.

Auf die CDU entfallen damit im neuen Landtag 39 Mandate, für die SPD sind es 32 Sitze. Vertreten sind ansonsten nur die AfD mit 24 Mandaten und die Grünen mit zehn Sitzen. Da alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausschließen, kommt nur ein Bündnis aus CDU und SPD unter Schnieders Führung infrage. Bisher regiert in Rheinland-Pfalz ein Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Teilergebnis: Liberale knapp vor Konservativen bei Wahl in Slowenien

Bei der Parlamentswahl in Slowenien liegen die regierenden Liberalen knapp vor den Konservativen. Wie die Wahlkommission am Sonntagabend nach Auszählung von 99,85 Prozent der Stimmen mitteilte, führte die Freiheitsbewegung (GS) von Ministerpräsident Robert Golob mit 28,62 Prozent - dicht gefolgt von der rechtsgerichteten Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) von Ex-Regierungschef Janez Jansa mit 27,95 Prozent. Damit käme Golobs Partei auf 29 Sitze gegenüber 28 Sitzen der SDS im Parlament mit insgesamt 90 Sitzen.

Rheinland-Pfalz: Schweitzer lässt politische Zukunft nach Niederlage offen

Nach der deutlichen Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) seine politische Zukunft offen gelassen. Es sei "zu früh, etwas zu sagen", sagte der 52-Jährige am Sonntagabend der "Rheinpfalz" (Montagsausgabe). Sein Entschluss, nicht in ein künftiges, von seinem Kontrahenten Gordon Schnieder (CDU) geführtes Kabinett einzutreten, habe "keine persönliche Ebene", betonte Schweitzer. "Es liegt mir nur nicht, wenn ich bereits Minister und Ministerpräsident war, dann in ein anderes Kabinett einzutreten."

Libanesischer Regierungschef: Iranische Revolutionsgarden befehligen Hisbollah

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Die Revolutionsgarden seien "hier präsent und führen leider die Militäroperation im Libanon", sagte Salam am Sonntag in einem Interview mit dem saudiarabischen Sender Al Hadath. "Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen", fügte er hinzu.

Sozialist Grégoire wird Bügermeister von Paris

Auf dem Rad ins Rathaus: Der Sozialist Emmanuel Grégoire wird nach Hochrechnungen neuer Bürgermeister von Paris. In Marseille und Lyon wurden bei der zweiten Runde der französischen Kommunalwahl am Sonntag die Bürgermeister des links-grünen Lagers im Amt bestätigt. Die Rechtspopulisten eroberten rund 30 Gemeinden, scheiterten aber in den Großstädten Toulon und Marseille. Im südfranzösischen Nizza gewann deren Verbündeter Eric Ciotti.

Textgröße ändern: