Pallade Veneta - Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran

Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran


Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran
Trump: Verhandlungen mit Iran laufen - Präsident spricht von "Geschenk" aus Teheran / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Präsident Donald Trump hat erneut von laufenden Verhandlungen mit dem Iran gesprochen. Trump sagte am Dienstag im Weißen Haus, die Gespräche fänden "genau jetzt" statt. Daran seien Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio beteiligt sowie Trumps Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner.

Textgröße ändern:

Die iranische Führung hatte dementiert, dass es solche Gespräche mit den USA über ein mögliches Kriegsende gebe. Trump sagte dagegen, Teheran wolle dringend ein Abkommen schließen. Zur Bedingung hatte der Präsident unter anderem die vollständige Aufgabe des iranischen Atomprogramms gemacht.

Zur Frage, mit wem die USA verhandelten, äußerte sich der US-Präsident erneut ausweichend. Es gebe "eine neue Gruppe" in Teheran, sagte Trump, ohne Namen zu nennen. Es habe "ein echter Regimewechsel" stattgefunden.

Er sagte zudem, der Iran habe ihm "ein sehr großes Geschenk" im Zusammenhang mit Öl und Gas gemacht. Dadurch habe er neues Vertrauen in die Führung in Teheran gewonnen. "Es war ein sehr großes Geschenk, unglaublich viel Geld wert", sagte der Präsident, ohne weitere Details zu nennen.

Die israelische Armee erklärte derweil, sie setze ihre Angriffe im Iran wie auch im Libanon fort. Die israelischen Streitkräfte gingen "nach einem unveränderten Plan" vor, sagte Militärsprecher Effie Defrin auf die Frage nach den diplomatischen Bemühungen der USA. Israel wolle weiterhin "existenzielle Bedrohungen beseitigen".

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Hisbollah lehnt zwischen Israel und Libanon geschlossene Vereinbarung vehement ab

Das zwischen Israel und dem Libanon erzielte Rahmenabkommen über einen Weg zum dauerhaften Frieden ist von der Hisbollah vehement zurückgewiesen worden. Hisbollah–Chef Naim Kassem bezeichnete die Vereinbarung am Samstag als "schweren Fehler". In der Nacht zuvor hatten Anhänger der pro-iranischen Miliz in Beirut gegen das Rahmenabkommen protestiert, das unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah vorsieht. Israels Armee flog am Samstag einen erneuten Angriff im Südlibanon.

Früherer EU-Parlamentarier Chatzimarkakis führt saarländische FDP in Landtagswahl

Die saarländische FDP hat den früheren EU-Parlamentarier Jorgo Chatzimarkakis zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden April gewählt. Der 60-Jährige erhielt auf einem Landesparteitag am Samstag in Saarbrücken die dafür nötigen Stimmen, wie ein Parteisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Es sei überraschend zu einer Kampfkandidatur gekommen, erst im zweiten Wahlgang erreichte Chatzimarkakis demnach mit 54 Prozent die nötige Mehrheit. Im Saarland wird am 18. April 2027 ein neuer Landtag gewählt.

Trotz Waffenruhe: Iran und USA greifen einander erneut an

Trotz der geltenden Waffenruhe haben sich die USA und der Iran erneut gegenseitig angegriffen. Das US-Militär erklärte, es habe als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste attackiert. Der Iran beschoss daraufhin nach eigenen Angaben vom Samstag US-Einrichtungen in der Golfregion. Teheran warf Washington einen "eklatanten Verstoß" gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges vor.

Gute Stimmung bei CSD-Demonstration in München trotz starker Hitze

In München ist bei Temperaturen um die 36 Grad die diesjährige CSD-Demonstration angelaufen. Trotz der Hitze laufe bislang alles gut, sagte ein Sprecher des Veranstalters. Im Rahmen eines Hitzekonzepts sei für ausreichend Schatten und Wasserspender gesorgt worden.

Textgröße ändern: