Pallade Veneta - US-Demokraten gewinnen in Wahlbezirk mit Trumps Residenz Mar-a-Lago

US-Demokraten gewinnen in Wahlbezirk mit Trumps Residenz Mar-a-Lago


US-Demokraten gewinnen in Wahlbezirk mit Trumps Residenz Mar-a-Lago
US-Demokraten gewinnen in Wahlbezirk mit Trumps Residenz Mar-a-Lago / Foto: Octavio JONES - AFP

Die oppositionellen US-Demokraten haben Prognosen zufolge bei einer Nachwahl zum Repräsentantenhaus in dem Wahlkreis im Bundesstaat Florida gewonnen, im dem US-Präsident Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago liegt. Wie CNN, die "New York Times" und andere US-Medien berichteten, setzte sich die erstmals angetretene Demokratin Emily Gregory am Dienstag gegen einen von Trump unterstützten Republikaner durch.

Textgröße ändern:

"Die Demokraten haben gerade Trumps Wahlkreis in Mar-a-Lago zurückerobert", verkündete die Demokratische Partei im Onlinedienst X.

Trump verbringt die meisten seiner Wochenenden in seiner luxuriösen Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach. Der Präsident stimmte bei der Wahl laut Medienberichten per Briefwahl ab, obwohl er die Stimmabgabe per Brief immer wieder scharf kritisiert.

Gregorys Wahlsieg folgt auf eine ganze Reihe von Wahlerfolgen der Demokraten in den vergangenen Monaten. So hatte im Januar ein Kandidat der Demokraten in Texas - einer traditionellen Hochburg der Republikaner - einen Sitz im Senat des Bundesstaates gewonnen.

Experten sehen dies als Zeichen für die wachsende Enttäuschung vieler Wählerinnen über Wähler über Trump und seine Republikanische Partei. Zuletzt hatte vor allem der durch den Iran-Krieg verursachte Anstieg der Spritpreise viel Unmut verursacht.

Im November finden die sogenannten Zwischenwahlen zum US-Kongress statt. Dabei müssen die Republikaner vor allem um ihre knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus bangen, aber auch ihre Mehrheit im Senat ist nicht ungefährdet. Sollten die Demokraten eine der beiden Kammern oder gar beide erobern, würde dies Trumps Handlungsspielraum deutlich einschränken.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Hisbollah lehnt zwischen Israel und Libanon geschlossene Vereinbarung vehement ab

Das zwischen Israel und dem Libanon erzielte Rahmenabkommen über einen Weg zum dauerhaften Frieden ist von der Hisbollah vehement zurückgewiesen worden. Hisbollah–Chef Naim Kassem bezeichnete die Vereinbarung am Samstag als "schweren Fehler". In der Nacht zuvor hatten Anhänger der pro-iranischen Miliz in Beirut gegen das Rahmenabkommen protestiert, das unter anderem die Entwaffnung der Hisbollah vorsieht. Israels Armee flog am Samstag einen erneuten Angriff im Südlibanon.

Früherer EU-Parlamentarier Chatzimarkakis führt saarländische FDP in Landtagswahl

Die saarländische FDP hat den früheren EU-Parlamentarier Jorgo Chatzimarkakis zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden April gewählt. Der 60-Jährige erhielt auf einem Landesparteitag am Samstag in Saarbrücken die dafür nötigen Stimmen, wie ein Parteisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Es sei überraschend zu einer Kampfkandidatur gekommen, erst im zweiten Wahlgang erreichte Chatzimarkakis demnach mit 54 Prozent die nötige Mehrheit. Im Saarland wird am 18. April 2027 ein neuer Landtag gewählt.

Trotz Waffenruhe: Iran und USA greifen einander erneut an

Trotz der geltenden Waffenruhe haben sich die USA und der Iran erneut gegenseitig angegriffen. Das US-Militär erklärte, es habe als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste attackiert. Der Iran beschoss daraufhin nach eigenen Angaben vom Samstag US-Einrichtungen in der Golfregion. Teheran warf Washington einen "eklatanten Verstoß" gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges vor.

Gute Stimmung bei CSD-Demonstration in München trotz starker Hitze

In München ist bei Temperaturen um die 36 Grad die diesjährige CSD-Demonstration angelaufen. Trotz der Hitze laufe bislang alles gut, sagte ein Sprecher des Veranstalters. Im Rahmen eines Hitzekonzepts sei für ausreichend Schatten und Wasserspender gesorgt worden.

Textgröße ändern: