Pallade Veneta - Medien: US-Regierung erwägt Verlegung von 10.000 weiteren Soldaten in Nahen Osten

Medien: US-Regierung erwägt Verlegung von 10.000 weiteren Soldaten in Nahen Osten


Medien: US-Regierung erwägt Verlegung von 10.000 weiteren Soldaten in Nahen Osten
Medien: US-Regierung erwägt Verlegung von 10.000 weiteren Soldaten in Nahen Osten / Foto: Costas METAXAKIS - AFP/Archiv

Die US-Regierung erwägt nach Berichten von US-Medien die Verlegung von mindestens 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Wie das "Wall Street Journal" und das Nachrichtenportal Axios am Freitag berichteten, wollen das Weiße Haus und das Verteidigungsministerium in Washington bereits in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen.

Textgröße ändern:

Die Truppenaufstockung solle US-Präsident Donald Trump weitere militärische Optionen ermöglichen, berichtete das "Wall Street Journal". Es geht demnach um Soldaten der Infanterie, die zu den rund 5000 Marineinfanteristen und den tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision, die bereits in die Region entsandt wurden, noch hinzukommen sollen.

Noch unklar ist laut "Wall Street Journal", wo genau die zusätzlichen Soldaten stationiert werden sollen. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass sie in der Nähe des Iran und der für die iranischen Ölexporte wichtigen Insel Charg stationiert werden.

Axios berichtete unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsvertreter, die Entscheidung werde voraussichtlich kommende Woche getroffen. Es geht demnach um Soldaten, die nicht den Kampfeinheiten angehören, die bereits in die Region entsandt wurden. Axios wertet dies als weiteres Anzeichen dafür, "dass ein Bodeneinsatz der USA im Iran ernsthaft vorbereitet wird".

Unter Verweis auf nach seinen Worten "sehr gut" vorankommende Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Trump sein Ultimatum an den Iran zuvor zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage verlängert. Auf Bitten der iranischen Regierung verschiebe er die "Zerstörung der Energieanlagen" im Iran um weitere zehn Tage bis zum 6. April, erklärte Trump am Donnerstag.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Prognosen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU

Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat die Linke von Spitzenkandidatin Elif Eralp laut Prognosen klar den Sieg davongetragen. Den Prognosen für ARD und ZDF zufolge kam die Linkspartei bei dem Urnengang vom Sonntag auf 24,5 bis 26,0 Prozent. Die regierenden Christdemokraten von Spitzenkandidat Stefan Evers erreichten 20,0 Prozent und landeten auf dem zweiten Platz.

Prognosen: AfD bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm laut Prognosen vor der regierenden SPD ins Ziel gegangen. Den Prognosen für ARD und ZDF zufolge kam die AfD bei dem Urnengang vom Sonntag auf 37 bis 38 Prozent, während die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig 35,5 bis 36,5 Prozent erreichte. Die CDU fuhr große Verluste ein und kratze an der Fünfprozenthürde. n der Fünfprozenthürde.

Russische Behörden melden massive Drohnenangriffe am letzten Tag der Parlamentswahl

Inmitten des Ukraine-Kriegs haben die Menschen in Russland am Sonntag am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl ihre Stimmen abgegeben. Die russischen Behörden meldeten massive ukrainische Drohnenangriffe auf die Region Moskau, bei denen zwei Menschen getötet wurden. Bei der Wahl gilt ein Sieg der Partei Geeintes Russland von Präsident Wladimir Putin als sicher. Neben ihr sind nur andere Kreml-treue Parteien zugelassen. In Berlin protestierten Anhänger der Opposition gegen den Kreml und die Offensive in der Ukraine.

"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin

Vor der russischen Botschaft in Berlin haben am letzten Tag der russischen Parlamentswahl Anhänger der Opposition ihren Protest gegen den Kreml und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Mehrere Dutzend Menschen versammelten sich am Sonntagmittag vor dem von der Polizei abgesperrten Gebäude unweit des Brandenburger Tors. Sie riefen Parolen wie "Nein zum Krieg", "Russland wird frei sein" oder "Russland ohne Putin".

Textgröße ändern: