Pallade Veneta - G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg

G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg


G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg
G7-Außenminister fordern sofortigen Stopp von Angriffen auf Zivilisten im Iran-Krieg / Foto: Brendan Smialowski - POOL/AFP

Die G7-Staaten haben einen "sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen" im Iran-Krieg gefordert. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, betonten die G7-Außenminister, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio, am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung.

Textgröße ändern:

Der Adressat des Aufrufs wurde nicht genannt. Sowohl die USA und Israel als auch der Iran greifen seit Beginn des Krieges immer wieder zivile Infrastruktur an, etwa Energieanlagen. Die Abschlusserklärung der G7-Außenminister fiel mit Meldungen über Angriffe auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage im Iran zusammen.

Die G7-Außenminister bekräftigten in ihrer Erklärung zudem die "absolute Notwendigkeit, die freie und sichere Schifffahrt im Golf von Oman dauerhaft wiederherzustellen".

US-Außenminister Rubio werde demnächst den EU-Außenministerrat über die Strategie der USA informieren, erklärte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot. Auch eine gemeinsame Sitzung der G7-Außenminister mit denen des Golf-Kooperationsrats sei geplant.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Iran und USA greifen einander trotz Waffenruhe erneut an

Nach US-Angriffen auf Ziele im Iran hat Teheran Gegenschläge gegen US-Einrichtungen in der Golfregion gemeldet. Das iranische Staatsfernsehen berichtete in der Nacht zum Samstag, die Revolutionsgarden hätten als Reaktion auf die US-Angriffe US-Einrichtungen in der Golfregion angegriffen. Das US-Militär hatte zuvor laut dem zuständigen Regionalkommando Centcom Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste ins Visier genommen. US-Vizepräsident JD Vance warnte vor weiterer "Gewalt".

Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in München erwartet

In München werden am Samstag (12.00 Uhr) hunderttausende Menschen zur diesjährigen CSD-Demonstration erwartet. Die Demonstration für die Rechte sexueller Minderheiten zieht von der Erhardtstraße an der Isar zur Ludwigstraße zwischen Odeonsplatz und Siegestor. Flankiert wird sie bis Sonntag von Partys und anderen Veranstaltungen, etwa einem Straßenfest.

Burkina Faso bricht Beziehungen zu Frankreich ab - Paris beklagt "feindseligen" Schritt

Nach Jahren angespannter Beziehungen hat Burkina Faso die diplomatischen Beziehungen zur früheren Kolonialmacht Frankreich abgebrochen. Die Entscheidung trete noch am Freitag in Kraft, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Militärjunta. Darin warf die Junta Frankreich "unablässigen Aktivismus" gegen die Interessen Burkina Fasos und "neokoloniale Ambitionen" vor, die sich in der "aktiven Unterstützung für subversive Netzwerke und die Terroristen" zeigten, "die unser Land und die Sahelzone in Trauer stürzen".

Hisbollah-Anhänger protestieren in Beirut gegen Libanon-Israel-Abkommen

Anhänger der Hisbollah haben in Beirut gegen das Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon protestiert. Unterstützer der vom Iran unterstützten Miliz seien am späten Freitagabend auf Motorrädern durch Straßen der libanesischen Hauptstadt gefahren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Der Protest richtete sich demnach gegen das in Washington verkündete Abkommen.

Textgröße ändern: