Pallade Veneta - Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend

Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend


Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend
Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend / Foto: Oliver Contreras - AFP

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die kommenden Tage als ausschlaggebend im Iran-Krieg bezeichnet. "Die kommenden Tage werden entscheidend sein", sagte Hegseth am Dienstag vor Journalisten im Pentagon. Einen Einsatz von Bodentruppen schloss er erneut nicht aus. Er deutete aber an, dass dies vom Verlauf der Gespräche mit dem Iran abhänge.

Textgröße ändern:

Zur Frage nach Bodentruppen sagte Hegseth, der sich selbst "Kriegsminister" nennt: "Wenn es nötig wäre, könnten wir diese Optionen im Auftrag des Präsidenten der Vereinigten Staaten und dieses Ministeriums umsetzen." Womöglich müssten die USA dies aber nicht tun, "vielleicht funktionieren die Verhandlungen", sagte Hegseth weiter. Über die Gespräche mit Teheran sagte er: "Ich denke, sie gewinnen an Stärke."

US-Medien hatten über einen möglichen Einsatz von Bodentruppen berichtet. Laut "Wall Street Journal" erwägt US-Präsident Donald Trump, die Uran-Vorräte des Iran zu bergen, um das Land am Bau von Atomwaffen zu hindern. Trump selbst sprach überdies von einer möglichen Einnahme der iranischen Ölinsel Charg. Zuletzt drohte er dem Iran damit, die für den Ölexport wichtige Insel "in die Luft zu jagen und vollständig zu vernichten", sollte es keine Verhandlungslösung geben.

Hegseth teilte überdies mit, er habe am Samstag die US-Soldaten in der Nahost-Region besucht, die an dem Militäreinsatz gegen den Iran beteiligt sind. US-Generalstabschef Dan Caine bekräftigte, die USA hätten seit Ende Februar mehr als 11.000 Ziele angegriffen. Die US-Armee zerstöre weiterhin Irans Fähigkeiten im Bereich ballistischer Raketen und Drohnen. Zudem gingen die Streitkräfte gegen die iranische Marine vor und gegen das Legen von Seeminen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

USA greifen Ziele im Iran als Vergeltung für Angriff auf Frachter an

Nach einem Angriff auf ein Frachtschiff haben die USA nach Armeeangaben als Vergeltung Ziele im Iran angegriffen. Bei den Angriffen am Freitag seien iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen an der Küste ins Visier genommen worden, teilte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Es handele sich um eine "kraftvolle Antwort auf den gestrigen Angriff auf ein Handelsschiff, das die Straße von Hormus durchquerte", erklärte Centcom weiter. Diese "unbegründete Aggression" sei "eindeutig" ein Verstoß gegen die Waffenruhe gewesen.

Israel, der Libanon und die USA unterzeichnen Rahmenabkommen

Israel und der Libanon haben am Freitag in den USA ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das den Weg für ein Friedensabkommen zwischen den beiden Nachbarländern ebnen soll. "Wir freuen uns, ein Rahmenabkommen zwischen der souveränen Regierung des Libanon und natürlich der Regierung Israels bekanntzugeben", sagte US-Außenminister Marco Rubio bei der Unterzeichnung in Washington. "Vermittelt und unterstützt" werde das Abkommen von den USA, die es ebenfalls unterzeichneten.

Aus Furcht vor fremdenfeindlicher Gewalt: Südafrika unterstützt Malawier bei Ausreise

Aus Furcht vor einer Eskalation bei fremdenfeindlichen Protesten unterstützt Südafrika mehr als 15.000 Malawier bei der Ausreise aus dem Land. Es werde befürchtet, dass für kommende Woche angekündigte migrantenfeindliche Proteste in Gewalt umschlagen könnten, erklärte Südafrikas Justizministerin Mmamoloko Kubayi am Freitag. Inzwischen seien insgesamt 15.162 malawische Staatsangehörige "zur Abschiebung und Rückführung" registriert worden. Weitere durchliefen derzeit noch das Überprüfungsverfahren.

Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU

Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano bedauert, dass die CDU seine Entschuldigung für den Faschismus-Vorwurf nicht akzeptiert. "Ich finde es schade, dass die Union diese Entschuldigung nicht annimmt", sagte Pantisano am Freitag der ARD. Er betonte, dass er einen Fehler gemacht habe: "Das meine ich auch so wie ich es gesagt habe – ehrlich."

Textgröße ändern: