Pallade Veneta - Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben

Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben


Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben
Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben / Foto: Alex Brandon - POOL/AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat sich vor geplanten Gesprächen mit dem Iran "sehr optimistisch" über ein Abkommen geäußert. Die iranischen Anführer seien in Gesprächen "viel vernünftiger" als sie gegenüber der Presse aufträten, sagte Trump am Donnerstag dem US-Sender NBC. "Sie stimmen all den Dingen zu, denen sie zustimmen müssen", sagte der US-Präsident. "Denken Sie daran, sie sind erobert worden. Sie haben kein Militär."

Textgröße ändern:

Der Präsident erneuerte zugleich seine Drohung gegen den Iran: "Wenn sie kein Abkommen schließen, wird es sehr schmerzhaft werden", sagte er NBC. Nach Angaben des Senders bereitete sich die US-Delegation unter Leitung von Vizepräsident JD Vance darauf vor, für die Gespräche in die pakistanische Hauptstadt Islamabad zu reisen.

Trump äußerte sich nicht dazu, ob die Verhandlungen wie vereinbart am Freitag beginnen. Wegen der Streitigkeiten über die fortgesetzten israelischen Angriffe auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon und die Öffnung der Straße von Hormus schien dies zuletzt nicht klar. Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete Verhandlungen mit den USA angesichts des israelischen Vorgehens als "sinnlos".

Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen "zurückfahren", sagte der Präsident zu NBC. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein."

Nach Darstellung Israels und der USA erstreckt sich die mit Teheran ausgehandelte und in der Nacht zu Mittwoch (MESZ) verkündete zweiwöchige Feuerpause nicht auf den Libanon. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin

Vor der russischen Botschaft in Berlin haben am letzten Tag der russischen Parlamentswahl Anhänger der Opposition ihren Protest gegen den Kreml und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Mehrere Dutzend Menschen versammelten sich am Sonntagmittag vor dem von der Polizei abgesperrten Gebäude unweit des Brandenburger Tors. Sie riefen Parolen wie "Nein zum Krieg", "Russland wird frei sein" oder "Russland ohne Putin".

Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen

Der von US-Präsident Donald Trump in Washington geplante riesige Triumphbogen soll nach dessen Worten auch als Stützpunkt für militärische Drohnen und Scharfschützen der Armee dienen. Er habe zugestimmt, "den prächtigen Triumphbogen in einen erstklassigen Militärkomplex/Triumphbogen" umzuwandeln, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Das Bauwerk solle "eine große Anzahl von Drohnen sowie Scharfschützen sowohl auf dem Dach als auch auf dem Vorplatz" beherbergen, die schnell eingesetzt werden könnten.

Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte - 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen. Die Umfragen sehen im Nordosten ein knappes Rennen zwischen SPD und AfD um den Wahlsieg voraus.

Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als vor dreieinhalb Jahren. Bis zum Sonntagnachmittag gaben in den Wahllokalen 27,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter mitteilte - das waren viereinhalb Prozentpunkte mehr als zur gleichen Uhrzeit 2023. Umfragen sagen ein knappes Rennen zwischen der regierenden CDU und der oppositionellen Linken um den Wahlsieg voraus.

Textgröße ändern: