Pallade Veneta - Deutschland und Südafrika unterzeichnen Aktionsplan für engere Partnerschaft

Deutschland und Südafrika unterzeichnen Aktionsplan für engere Partnerschaft


Deutschland und Südafrika unterzeichnen Aktionsplan für engere Partnerschaft
Deutschland und Südafrika unterzeichnen Aktionsplan für engere Partnerschaft / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Mehr Zusammenarbeit bei der Energiewende, bei wichtigen Rohstoffen, Technologie und dem Abbau von Handelshemmnissen: Deutschland und Südafrika haben bei einer Sitzung der Binationalen Kommission beider Länder in Berlin eine engere Partnerschaft vereinbart. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und sein südafrikanischer Kollege Ronald Lamola unterzeichneten am Montag einen deutsch-südafrikanischen Aktionsplan zum Ausbau der Beziehungen beider Länder zu einer Strategischen Partnerschaft.

Textgröße ändern:

"Mit keinem anderen Land auf dem afrikanischen Kontinent ist unsere Zusammenarbeit so eng und so breit aufgestellt wie mit Südafrika", sagte Wadephul bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Ziel des neuen Aktionsplans sei es, diese Zusammenarbeit "systematisch und kontinuierlich noch weiter zu vertiefen" und die gemeinsamen Beziehungen "aufzuwerten".

Der 15 Bereiche umfassende Aktionsplan richte sich dabei genauso auf die Stärkung des Multilateralismus, wie auf "Kooperationen bei kritischen Rohstoffen oder den Abbau von Handelshemmnissen und Investitionen", fügte Wadephul hinzu.

Laut einer gemeinsamen Erklärung der beiden Außenminister verpflichtet sich Deutschland im Rahmen des Aktionsplans unter anderem zu einer Unterstützung mit klimabezogenen zinsverbilligten Krediten in Höhe von 200 Millionen Euro für eine gerechte Energiewende in Südafrika. Auch eine erweiterte Zusammenarbeit im Bereich grüner Wasserstoff und der Herstellung von Impfstoffen ist demnach vorgesehen.

In den Bereichen Wissenschaft und Technologie sowie Kunst, Kultur und Bildung setzt der Aktionsplan der Erklärung zufolge ebenfalls Akztente, ebenso beim Umwelt- und Klimaschutz, sowie in sozialen Bereichen, etwa beim Thema Jugendbeschäftigung oder Weiterbildung.

Südafrikas Außenminister Lamola erinnerte anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Binationalen Kommission an deren Ursprünge: Als der damalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela und Bundeskanzler Helmut Kohl die Kommission 1996 ins Leben riefen, sei dies "Ausdruck ihres Glaubens daran gewesen, dass zwei Nationen, die von sehr unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklungen geprägt sind, eine von echter Tiefe geprägte Partnerschaft schaffen können", sagte Lamola bei der Pressekonferenz. "Heute hat sich dieser Glaube mehr als bewahrheitet."

T.Galgano--PV

Empfohlen

Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte. 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen, die endgültige Wahlbeteiligung lag damals bei 70,8 Prozent.

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf die saudiarabische Hauptstadt Riad haben die USA vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Miliz im Jemen gewarnt. Die militärischen Auseinandersetzungen könnten "rasch eskalieren", erklärte das US-Außenministerium in Washington am Samstag (Ortszeit). Zuvor hatten die Huthis erstmals Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen.

Jüdischer Siedler im Westjordanland getötet - Verdächtiger festgenommen

Nach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Schusswaffenangriff ereignete sich nach Behördenangaben am Sonntag im Gebiet der Siedlung Neve Tzuf nahe Ramallah. Der Angreifer wurde nach Angaben der israelischen Armee von einem Soldaten angeschossen und später im Krankenhaus festgenommen.

Abgeordnetenhauswahl Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023

Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben bis zum Sonntagmittag mehr Menschen ihre Stimme in den Wahllokalen abgegeben als um die gleiche Uhrzeit bei der Wahl 2023. Bis 12.00 Uhr wählten 27,9 Prozent der Wahlberechtigten, wie der Landeswahlleiter in der Bundeshauptstadt mitteilte. 2023 lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt demnach bei 23,4 Prozent.

Textgröße ändern: