Pallade Veneta - Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab

Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab


Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab
Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab / Foto: STR - KCNA VIA KNS/AFP

Die nordkoreanische Armee hat Staatsmedien zufolge strategische Marschflugkörper und schiffsabwehrende Raketen von einem Marinezerstörer aus abgefeuert. Den Waffentests am Sonntag habe auch der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un beigewohnt, berichtete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Die Raketen seien über dem Gelben Meer geflogen und hätten ihre Ziele "mit ultrapräziser Treffgenauigkeit zerstört", fügte KCNA hinzu.

Textgröße ändern:

Zwei stategische Marschflugkörper flogen etwas länger als zwei Stunden, während die schiffsabwehrenden Raketen 33 Minuten lang in der Luft waren, wie KCNA berichtete. Die Raketentests wurden demnach von der "Choe Hyon" aus gestartet, einem von zwei 5000-Tonnen-Zerstörern im Arsenal Nordkoreas, die beide im vergangenen Jahr in Dienst gestellt wurden.

Ein von KCNA veröffentlichtes Foto zeigt Kim, wie er den Test aus der Entfernung beobachtet, flankiert von Marineoffizieren. KCNA zufolge brachte Kim "große Zufriedenheit darüber zum Ausdruck, dass die Bereitschaft für strategische Aktionen unserer Armee gestärkt worden ist". Er habe zudem bekräftigt, dass die Stärkung der atomaren Abschreckung Nordkoreas die "wichtigste vorrangige Aufgabe" sei.

Nordkorea ist international weitgehend isoliert. Wegen seines Raketen- und Atomprogramms wurden zahlreiche internationale Sanktionen gegen das Land verhängt.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte. 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen, die endgültige Wahlbeteiligung lag damals bei 70,8 Prozent.

USA warnen vor Eskalation im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Huthi-Miliz

Nach Angriffen der Huthi-Miliz auf die saudiarabische Hauptstadt Riad haben die USA vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Miliz im Jemen gewarnt. Die militärischen Auseinandersetzungen könnten "rasch eskalieren", erklärte das US-Außenministerium in Washington am Samstag (Ortszeit). Zuvor hatten die Huthis erstmals Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen.

Jüdischer Siedler im Westjordanland getötet - Verdächtiger festgenommen

Nach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Schusswaffenangriff ereignete sich nach Behördenangaben am Sonntag im Gebiet der Siedlung Neve Tzuf nahe Ramallah. Der Angreifer wurde nach Angaben der israelischen Armee von einem Soldaten angeschossen und später im Krankenhaus festgenommen.

Abgeordnetenhauswahl Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023

Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben bis zum Sonntagmittag mehr Menschen ihre Stimme in den Wahllokalen abgegeben als um die gleiche Uhrzeit bei der Wahl 2023. Bis 12.00 Uhr wählten 27,9 Prozent der Wahlberechtigten, wie der Landeswahlleiter in der Bundeshauptstadt mitteilte. 2023 lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt demnach bei 23,4 Prozent.

Textgröße ändern: