Pallade Veneta - Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf

Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf


Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf
Union sackt in Forsa-Umfrage deutlich ab - SPD und Linke gleichauf / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

Die Unionsparteien sind im aktuellen "Trendbarometer" von RTL und ntv deutlich abgesackt. Für CDU und CSU wurden in der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage nur noch 22 Prozent vorhergesagt, zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Linkspartei legte einen Prozentpunkt zu und liegt nun erstmals gleichauf mit der SPD bei zwölf Prozent.

Textgröße ändern:

Ebenfalls um einen Prozentpunkt zulegen konnte die AfD, die mit 27 Prozent nun deutlich vor der CDU/CSU an der Spitze liegt. Auf dem dritten Platz folgen die Grünen mit weiterhin 15 Prozent. Weitere Parteien bleiben unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde.

Die aktuelle Koalition aus Union und SPD entfernt sich damit noch weiter von einer parlamentarischen Mehrheit. Rechnerisch möglich wäre weiterhin ein Dreierbündnis aus CDU/CSU, Grünen und SPD. Ein Zusammengehen mit der AfD haben die übrigen Parteien ausgeschlossen, die Union außerdem ein Bündnis mit der Linkspartei.

Auf einem Tiefpunkt ist laut der Umfrage auch die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Nur noch 15 Prozent der Befragten äußerten sich hier positiv, 83 Prozent negativ. Selbst von den Anhängerinnen und Anhängern der Union äußerten sich 52 Prozent negativ über Merz, nur 47 Prozent positiv.

Bei der Frage, welche Partei mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werde, nannten nur noch 13 Prozent CDU oder CSU, hingegen 14 Prozent die AfD. Die Grünen folgen mit acht Prozent vor SPD und Linken mit jeweils fünf Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten sagte allerdings, dass keine Partei mit den Problemen fertig werde.

Zu den schlechten Umfragewerten der Koalitionsparteien Union und SPD tragen laut der Umfrage auch die aktuellen Debatten über die Sozialreformen bei. Eine deutliche Mehrheit äußerte sich demnach negativ über die Formulierung von Merz, wonach die gesetzliche Rentenversicherung nur noch eine "Basisabsicherung" sein könne. Eine klare Mehrheit äußerte zudem die Erwartung, dass die anstehende Gesundheitsreform vor allem zulasten der Versicherten gehen werde.

Forsa befragte vom 21. bis 27. April 2503 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkte angegeben.

F.Amato--PV

Empfohlen

Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich vorn - SPD legt leicht zu

Drei Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD einer Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter deutlich vorn. Die am Montag veröffentlichte Erhebung des Instituts Insa Consulere für den "Nordkurier" aus Neubrandenburg sieht die Partei bei 35 Prozent - ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zum März. Die regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig legt demnach um zwei Punkte auf 28 Prozent zu.

Rumänien: Parlamentsabstimmung über designierten Regierungschef Vestea erwartet

Nach dem Auseinanderbrechen der Regierungskoalition in Rumänien hat das Parlament in Bukarest am Montag mit der Debatte über das vom designierten Regierungschef Adrian Vestea vorgeschlagene Kabinett begonnen. Die Abstimmung über Vestea und seine Minister wurde für Montagabend um 20.30 Uhr MESZ erwartet. Der pro-westliche Politiker benötigt 233 Stimmen in beiden Kammern des Parlaments, um eine Regierung zu bilden.

US-Außenminister Rubio besucht ab Dienstag drei Golfstaaten

US-Außenminister Marco Rubio hat vor dem Hintergrund der Iran-Gespräche eine Reise in drei Golfstaaten angekündigt. Rubio werde ab Dienstag die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain besuchen, erklärte sein Sprecher Tommy Pigott am Montag in Washington. Bis Donnerstag werde der Außenminister das Rahmenabkommen mit dem Iran erläutern sowie die Bemühungen um einen freien Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.

USA und Iran einigen sich auf Fahrplan für Friedensabkommen - Atomfrage weiter unklar

Die USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf einen Fahrplan für ein Friedensabkommen in der Region geeinigt. Die als Vermittler agierenden Staaten Katar und Pakistan teilten am Montag mit, dass der Fahrplan binnen 60 Tagen zu einer endgültigen Vereinbarung führen solle. Zu der heiklen Frage des iranischen Atomprogramms gab es indes unterschiedliche Äußerungen.

Textgröße ändern: