Pallade Veneta - Auch FDP Sachsen-Anhalt spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus

Auch FDP Sachsen-Anhalt spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus


Auch FDP Sachsen-Anhalt spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus
Auch FDP Sachsen-Anhalt spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach der hessischen FDP hat sich auch die FDP Sachsen-Anhalt für Wolfgang Kubicki als neuen Parteichef der Liberalen ausgesprochen. Der Landesvorstand habe einstimmig beschlossen, den Delegierten des Landesverbandes die Wahl von Kubicki zum nächsten Bundesvorsitzenden zu empfehlen, teilte die Partei am Mittwochmorgen mit. Ende April hatte sich die FDP Hessen bereits hinter den 74-Jährigen gestellt.

Textgröße ändern:

"Die FDP braucht jetzt eine Persönlichkeit, die Orientierung gibt, Debatten nicht scheut und unsere liberalen Grundüberzeugungen mit Nachdruck vertritt", erklärte Sachsen-Anhalts FDP-Chefin Lydia Hüskens. Dafür bringe Kubicki die nötige Erfahrung, Unabhängigkeit und Durchsetzungsstärke mit. Mit seiner Empfehlung verbinde der Landesvorstand den Wunsch nach einem "klaren liberalen Profil" der Partei. "Selbstverständlich" liege die Entscheidung über den Bundesvorsitz letztlich bei den Delegierten.

Die FDP war im vergangenen Jahr aus dem Bundestag und im März aus den Landtagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschieden. Nach den Niederlagen bei den Landtagswahlen hatte Parteichef Christian Dürr seinen Rücktritt erklärt. Der frühere Bundestagsvizepräsident und aktuelle stellvertretende FDP-Chef Kubicki kündigte seinerseits an, beim Parteitag im Mai für den Vorsitz kandidieren zu wollen. Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne, ebenfalls Vize-Parteichef, kandidiert auch.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Mehr Personal im öffentlichen Dienst: Zuwachs in Schulen und Kitas

Der öffentliche Dienst in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Rund 5,5 Millionen Menschen waren nach vorläufigen Zahlen öffentlich beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit arbeiten etwa zwölf Prozent aller Erwerbstätigen im Staatsdienst. Besonders stark wuchs der Personalstand in Schulen, Hochschulen und Kindertageseinrichtungen.

Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag

Vor der Expertenanhörung im Bundestag zum neuen Heizungsgesetz haben die Grünen die Koalition zur Umkehr aufgefordert. Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Michael Kellner, verwies am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf zwei Gutachten des Wissenschaftlichen Diensts des Bundestags, wonach die Vorlage grundgesetzwidrig sein könnte. Der Entwurf sei eine "konzeptlose Mogelpackung", sagte Kellner. "Die Stellungnahmen der Sachverständigen sind verheerend für Union und SPD."

Proteste nach Wahlsieg von rechtem Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien

Nach dem Wahlsieg des Rechtsaußen-Kandidaten Abelardo de la Espriella bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien ist es in dem südamerikanischen Land zu Protesten und Ausschreitungen gekommen. In Kolumbiens drittgrößter Stadt Cali setzten Demonstranten am Sonntagabend US-Fahnen in Brand und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, einige Protestierer warfen Steine.

USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein

Die USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf die Einrichtung eines Kommunikationskanals zur Straße von Hormus verständigt. Damit sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine sichere Schifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden, erklärten die Vermittlerstaaten Pakistan und Katar in der Nacht auf Montag nach einer ersten Verhandlungsrunde.

Textgröße ändern: