Pallade Veneta - Scholz empfängt Macron und Duda zu Ukraine-Gesprächen im Kanzleramt

Scholz empfängt Macron und Duda zu Ukraine-Gesprächen im Kanzleramt


Scholz empfängt Macron und Duda zu Ukraine-Gesprächen im Kanzleramt
Scholz empfängt Macron und Duda zu Ukraine-Gesprächen im Kanzleramt

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich bei einem Treffen des "Weimarer Dreiecks" mit den Staatschefs aus Frankreich und Polen zum Ukraine-Konflikt abstimmen. Scholz empfange den französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen polnischen Kollegen Andrzej Duda am Dienstag in Berlin, sagte Vize-Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin. Vor ihrem Gespräch im Kanzleramt wollen Scholz, Macron und Duda gemeinsam vor die Presse treten (19.00 Uhr).

Textgröße ändern:

Scholz habe Duda und Macron eingeladen, um "sich insbesondere über die Lage in und um die Ukraine auszutauschen", sagte Hoffmann. Deutschland, Frankreich und Polen stünden in dieser Krisensituation "in besonderer Verantwortung".

Die drei Länder sind seit 30 Jahren im sogenannten Weimarer Dreieck verbunden. Warschau plädiert im Rahmen der Nato und der Europäischen Union für eine deutliche Abschreckung gegenüber Russland. Deutschland und Frankreich bemühen sich auch im sogenannten Normandie-Format um eine Entschärfung des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland.

Die Ukraine-Krise wird auch ein zentrales Thema beim Antrittsbesuch des Kanzlers am Montag in Washington sein. Scholz wird dort von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen. Macron reiste derweil nach Moskau, wo er sich am Montag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen wollte. Für Dienstag steht ein Treffen Macrons mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew auf seinem Programm.

Scholz plant für den 14. Februar einen Besuch in Kiew. Einen Tag später trifft er dann in Moskau Kreml-Chef Putin.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Nach Luftangriffen auf Sanaa: Huthi-Miliz im Jemen greift Aramco-Anlage in Riad an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat eigenen Angaben zufolge eine Anlage des saudiarabischen Ölriesen Aramco in Riad angegriffen. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Samstag von einem Brand in der Anlage in der Hauptstadt. Zuvor hatten die Huthis der Armee Saudi-Arabiens vorgeworfen, 26 Luftangriffe auf die von der Miliz kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa geflogen zu haben.

Ex-BSW Politikerin Wolf warnt Wagenknecht vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt

Thüringens Finanzministerin Katja Wolf hat vor der konstituierenden Sitzung des Landtags in Sachsen-Anhalt scharfe Kritik am Kurs ihrer Ex-Partei BSW geübt und diese vor einer Unterstützung der AfD gewarnt. "Das BSW wird der AfD erstmals zum Vorsitz über ein Landesparlament verhelfen", sagte Wolf der Nachrichtenseite ntv.de in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview. "Der AfD den Landtagspräsidenten zu überlassen, halte ich aber für falsch, weil das eine sehr machtvolle Position ist", betonte Wolf.

Brasilien: Lula und Bolsonaro halten Abschlusskundgebungen vor Präsidentenwahl

Einen Tag vor der Präsidentenwahl in Brasilien haben Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und sein wichtigster Herausforderer Flávio Bolsonaro ihre Abschlusskundgebungen abgehalten. Der 80-jährige Amtsinhaber Lula nahm am Samstag ein Bad in der Menge: Er fuhr auf einem Wahlkampf-Lkw durch die Wirtschaftsmetropole São Paulo und wurde von zahlreichen Anhängern umjubelt. Lula bewirbt sich um eine vierte Amtszeit.

Tigray-Konflikt: Äthiopiens Armee rückt nach Rückzug der Rebellen in Mekele ein

Im erneut aufgeflammten Konflikt um die äthiopische Region Tigray haben Regierungstruppen am Samstag die Provinzhauptstadt Mekele wieder eingenommen. Zuvor hatten Kämpfer und Anführer der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) die Stadt weitgehend verlassen. Die TPLF-Rebellen bereiten sich nach eigenen Angaben offenbar auf einen Guerilla-Kampf vor.

Textgröße ändern: