Pallade Veneta - Trump tritt China-Reise an: Präsident erwartet "langes Gespräch" mit Xi zu Iran

Trump tritt China-Reise an: Präsident erwartet "langes Gespräch" mit Xi zu Iran


Trump tritt China-Reise an: Präsident erwartet "langes Gespräch" mit Xi zu Iran
Trump tritt China-Reise an: Präsident erwartet "langes Gespräch" mit Xi zu Iran / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat seine erste China-Reise seit 2017 angetreten. Die Präsidentenmaschine Air Force One hob am Dienstag von der Luftwaffenbasis Joint Base Andrews nahe Washington ab, wie AFP-Reporter berichteten. Kurz vor dem Abflug hatte Trump Gesprächsbereitschaft über den Iran-Krieg signalisiert. Er erwarte dazu "ein langes Gespräch" mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, sagte der Präsident vor Journalisten.

Textgröße ändern:

Peking befürwortet eine dauerhafte Friedenslösung im Iran und dringt als Importeur iranischen Öls auf eine rasche Öffnung der Straße von Hormus. Trump ist ein Abkommen mit Teheran bisher nicht gelungen. Zuletzt kritisierte er die iranische Antwort auf den US-Vorschlag scharf und gab der seit April geltenden Feuerpause nur noch eine "Überlebenschance von einem Prozent".

Hauptthema seiner China-Reise sei der Handel, sagte der US-Präsident weiter. Mit hohen Sonderzöllen hatte Trump vor gut einem Jahr einen Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ausgelöst. Am Rande eines internationalen Treffens in Südkorea vereinbarten der US-Präsident und Xi dann im Oktober, den Handelskonflikt einzufrieren.

Nach Angaben des Weißen Hauses erwartet Trump neue Vereinbarungen mit der Volksrepublik. Begleitet wird der Präsident von einer Wirtschaftsdelegation. Dazu gehören unter anderem Elon Musk als Chef der Konzerne Tesla und SpaceX, Apple-Chef Tim Cook und Boeing-Vorstand Robert Ortberg.

Trump wollte ursprünglich bereits im März nach Peking reisen, musste dies aber wegen des Iran-Kriegs aufschieben. Er wird nun ab Mittwochabend (Ortszeit) in Peking erwartet. Ab Donnerstag stehen ein bilaterales Gespräch mit Xi auf dem Programm sowie ein Besuch im Himmelstempel der kaiserlichen Ming- und Qing-Dynastien. Am Freitag sind eine Teezeremonie mit Xi und Trump und ein Arbeitsessen geplant, bevor der US-Präsident die Rückreise antritt.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Streit um Weltkriegsvergangenheit belastet Verhältnis zwischen Kiew und Warschau

Ein Streit um die Weltkriegs-Vergangenheit belastet das Verhältnis zwischen der Ukraine und dem mit ihr verbündeten Nachbarland Polen. Nach der Aberkennung des höchsten polnischen Ordens für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gaben am Wochenende mehrere führende ukrainische Politiker aus Solidarität ihre eigenen polnischen Auszeichnungen zurück. Der ukrainische Präsidentenberater Kyrylo Budanow bezeichnete die Aberkennung als "Geschenk für den Moskauer Aggressor".

Innenministerium weitet Abschiebungen nach Afghanistan in Absprache mit Taliban aus

In Absprache mit der radikalislamischen Taliban-Regierung in Kabul weitet die Bundesregierung die Abschiebungen afghanischer Straftäter in ihre Heimat aus. Künftig seien drei Charterflüge pro Monat für derartige Abschiebungen möglich, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Darüber hinaus seien "jederzeit" auch Einzelrückführungen über Linienflüge nach Afghanistan möglich.

Russische Behörden: Vier Tote durch ukrainische Angriffen auf die Krim

Bei ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen Behörden vier Menschen getötet worden. Bei den Angriffen wurden 28 weitere Menschen verletzt, wie der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, am Sonntag mitteilte. Auf der Krim wurde im Anschluss der Verkauf von Treibstoff eingestellt.

Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun

Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano hat entschiedenen Widerstand gegen die bekannt gewordenen Empfehlungen der Rentenkommission angekündigt. Mit dem Kürzungsprogramm werde die Kommission "Friedrich Merz' feuchten Träumen gerecht: noch länger arbeiten, noch mehr arbeiten", sagte er am Sonntag beim Parteitag in Potsdam. Gemeinsam mit Ko-Chefin Ines Schwerdtner werde er "alles dafür tun, dass wir hier den Widerstand organisieren".

Textgröße ändern: