Pallade Veneta - AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen

AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen


AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen
AFP-Journalisten: Trump zu Besuch in China eingetroffen / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

US-Präsident Donald Trump ist zu seinem Besuch in China eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete am Mittwoch um 19.50 Uhr Ortszeit (13.50 MESZ) auf dem internationalen Flughafen von Peking, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast einem Jahrzehnt - Trump hatte die Volksrepublik schon während seiner ersten Amtszeit im Jahr 2017 besucht.

Textgröße ändern:

Seit Trumps China-Besuch vor neun Jahren haben sich die Beziehungen abgekühlt. Zu den Gründen gehören Trumps aggressive Zollpolitik und der Iran-Krieg. Sie zählen zu den Hauptthemen seiner Gespräche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Am Donnerstag um 10.00 Uhr (Ortszeit) steht eine Unterredung zwischen Trump und Xi in der Großen Halle des Volkes in Peking auf dem Programm. Für den Abend ist dann ein Staatsbankett geplant. Für Freitag sind ein Nachmittagstee und ein Arbeitsessen vorgesehen, bevor der US-Präsident die Heimreise antritt.

Bei den Gesprächen zwischen Trump und Xi soll es um eine Reihe von wichtigen globalen Themen gehen - vom internationalen Handel über den Iran-Krieg bis zur Taiwan-Frage. Das Weiße Haus erwartet eine Reihe von Wirtschaftsvereinbarungen mit der Volksrepublik in Bereichen wie Luftfahrt, Landwirtschaft und Energie.

Begleitet wird Trump von mehr als einem Dutzend Wirtschaftsbossen, darunter Nvidia-Chef Jensen Huang und Tesla-Chef Elon Musk. Die USA und China wollen nach Angaben von Trumps Handelsbeauftragten Jamieson Greer zudem einen gemeinsamen "Handelsrat" mit Peking ins Leben rufen. Er soll als Plattform für Geschäfte in Bereichen dienen, die als nicht politisch heikel gelten.

In Onlinenetzwerken erklärte Trump während seines Flugs, er werde "Präsident Xi, einen Staatsmann von außergewöhnlichem Format, bitten, China zu 'öffnen', damit diese brillanten Menschen ihr Können entfalten können".

G.Riotto--PV

Empfohlen

Innenministerium weitet Abschiebungen nach Afghanistan in Absprache mit Taliban aus

In Absprache mit der radikalislamischen Taliban-Regierung in Kabul weitet die Bundesregierung die Abschiebungen afghanischer Straftäter in ihre Heimat aus. Künftig seien drei Charterflüge pro Monat für derartige Abschiebungen möglich, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Darüber hinaus seien "jederzeit" auch Einzelrückführungen über Linienflüge nach Afghanistan möglich.

Russische Behörden: Vier Tote durch ukrainische Angriffen auf die Krim

Bei ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen Behörden vier Menschen getötet worden. Bei den Angriffen wurden 28 weitere Menschen verletzt, wie der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, am Sonntag mitteilte. Auf der Krim wurde im Anschluss der Verkauf von Treibstoff eingestellt.

Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun

Der neue Linken-Chef Luigi Pantisano hat entschiedenen Widerstand gegen die bekannt gewordenen Empfehlungen der Rentenkommission angekündigt. Mit dem Kürzungsprogramm werde die Kommission "Friedrich Merz' feuchten Träumen gerecht: noch länger arbeiten, noch mehr arbeiten", sagte er am Sonntag beim Parteitag in Potsdam. Gemeinsam mit Ko-Chefin Ines Schwerdtner werde er "alles dafür tun, dass wir hier den Widerstand organisieren".

Islamabad: Pakistanische Delegation für US-iranische Gespräche in der Schweiz angekommen

Die Delegation des Vermittlerstaates Pakistan ist für die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz eingetroffen. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir nähmen an den Gesprächen teil, teilte Sharifs Büro in Islamabad am Sonntag im Onlinedienst X mit. Zuvor waren bereits US-Vizepräsident JD Vance und die iranische Delegation in der Schweiz angekommen.

Textgröße ändern: