Pallade Veneta - Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an

Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an


Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an
Linken-Vorsitz: Schwerdtner und Pantisano treten zusammen an / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die amtierende Ko-Parteichefin Ines Schwerdtner und der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano wollen gemeinsam für den neuen Vorsitz der Linkspartei kandidieren. "Wir treten als Team für den Parteivorsitz an", gaben beide am Mittwoch bekannt. Die Linke wählt bei ihrem Parteitag Mitte Juni in Potsdam eine neue Spitze.

Textgröße ändern:

"Wir machen keine Politik für Linke, sondern linke Politik für alle", kündigten Schwerdtner und Pantisano an. Die soziale Basis der Partei müsse breiter und stabiler werden. "Von der Rentnerin über die Studentin, den Facharbeiter und die Pflegekraft: Wir wollen die ganze Breite ansprechen und in unserer Partei organisieren."

"Bis 2029 wollen wir 200.000 Mitglieder sein", gaben Schwerdtner und Pantisano als Ziel aus. "Denn nur eine starke Linke kann etwas in diesem Land bewegen."

Schwerdner führt die Partei seit Oktober 2024 mit Jan van Aken. Dieser kündigte Mitte April an, aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Vorsitz kandidieren zu wollen. Sein Bundestagsmandat will der 65-Jährige aber behalten.

Kurz nach van Akens Rückzugs-Ankündigung erklärte Pantisano seine Kandidatur. Die Linke habe sich mit van Aken und Schwerdtner "erneuert und stabilisiert", betonte er dabei. "Die Linke war das Comeback des Jahres bei der Bundestagswahl." Er wolle nun daran anknüpfen und sich gegen rechts stellen sowie dafür kämpfen, "das Leben der arbeitenden Menschen wieder bezahlbar" zu machen.

Der 46-jährige Pantisano stammt aus Waiblingen nahe Stuttgart und sitzt seit dem vergangenen Jahr im Bundestag. Er ist dort stellvertretender Vorsitzender sowie verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Festnahmen in Türkei vor Nato-Gipfel in Ankara - Kritik der Opposition

Zwei Tage vor Beginn des Nato-Gipfels in Ankara sind in der Türkei laut Medienberichten erneut mehrere Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen worden. Nach Angaben der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" gab es bei Einsätzen in mehreren Provinzen des Landes am Sonntag dutzende Festnahmen. Ziel sei es offenbar, "Demokraten, Linke und die Presse einzuschüchtern", sagte der Anwalt Erman Öztürk der Nachrichtenagentur AFP.

US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit

Der Aufmarsch einer rechtsextremen Gruppe am 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist nach Ansicht der Regierung in Washington ein Ausdruck der Meinungsfreiheit in den USA. Innenminister Doug Burgum sagte am Sonntag im Sender CNN, die Gruppe stünde zwar für nichts, dem er irgendwie zustimmen könnte, aber eines der grundlegenden Prinzipien der USA, "das Demokratie so chaotisch macht", sei die Freiheit, seine Meinung sagen zu dürfen.

Rund 1,5 Millionen Menschen feiern Christopher Street Day in Köln

In Köln haben am Sonntag nach Angaben des Veranstalters rund 1,5 Millionen Menschen den Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Allein für den farbenfrohen Umzug mit rund hundert Festwagen durch die Innenstadt waren rund 60.000 Teilnehmende angemeldet, er wurde von hunderttausenden Schaulustigen und Feiernden gesäumt.

AfD erhebt Machtanspruch und stärkt Doppelspitze - begleitet von Protesten

Mit gestärkter Doppelspitze hat die AfD einen klaren Machtanspruch mit Blick auf die anstehenden Wahlen formuliert. Beim Bundesparteitag in Erfurt bestätigten die Delegierten die beiden Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla am Wochenende im Amt. Beide äußerten das klare Ziel einer Regierungsübernahme nach den anstehenden Landtagswahlen und auch im Bund. Begleitet wurde der Parteitag von massiven Protesten in der thüringischen Landeshauptstadt, die weitgehend friedlich verliefen.

Textgröße ändern: