Pallade Veneta - Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung

Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung


Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung
Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Handwerkspräsident Jörg Dittrich hat unzureichende Reformbemühungen der Bundesregierung beklagt. "Ich erwarte ein schlüssiges Gesamtkonzept. Davon ist in diesem Frühling der Reformen leider ebenso wenig zu sehen wie im vergangenen Herbst", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagausgaben). Er erwarte von der Bundesregierung darüber hinaus auch "mehr Qualität und Professionalität" in ihrer Arbeit.

Textgröße ändern:

"Diese Regierung besteht aus vielen erfahrenen Politikerinnen und Politikern", sagte der ZDH-Präsident. "Deshalb ist es eine berechtigte Erwartung, dass dort besser gearbeitet wird." Wenn in seiner Zunft handwerkliche Fehler passierten, werde dies "Pfusch" genannt.

Inhaltlich kritisierte Dittrich, dass "viel zu viel über Umverteilung" geredet werde. "Doch Umverteilung schafft kein Wirtschaftswachstum. Weder springt der Export an, noch wird mehr investiert, wenn beispielsweise der Spitzensteuersatz erhöht wird."

Der ZDH-Präsident rief dazu auf, "das übertriebene Misstrauen gegenüber Unternehmertum und Eigenverantwortung in Deutschland‘ zu überwinden. "Überbordende Dokumentationspflichten und zu hohe Steuern und Abgaben nehmen vielen den Antrieb, sich selbstständig zu machen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein."

Zudem forderte der Handwerkspräsident, jede Veränderung im Steuersystem müsse Anreize für Investitionen setzen. Darüber hinaus müsse die Sozialversicherungslast für Betriebe und Beschäftigte verringert werden, "so wie es mit der Agenda 2010 unter Kanzler Schröder gelungen ist".

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

USS Theodore Roosevelt trifft in Singapur ein

Der US-Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt hat Singapur erreicht und hält dort für einige Tage an. Nach dem Durchfahren der Malakka-Straße soll das Schiff in den Operationsbereich des US Central Command vorstoßen, um sich zwei weiteren Trägerstreitgruppen anzuschließen.

Trump ernennt Stephen Miller zum Stabschef nach Midterm-Verlusten

US-Präsident Donald Trump hat Stephen Miller zum nächsten Stabschef im Weißen Haus ernannt. Die Entscheidung fällt kurz nach den Midterm-Wahlen, bei denen die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses verloren haben. Miller folgt auf Susie Wiles, die ihren Rücktritt eingereicht hat.

Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar

50 Jahre Deutscher Herbst: RAF-Expertin Daniela Hillers kündigt drei Bücher für 2027 an und fordert offene Auseinandersetzung mit der RAF-Geschichte.

Алекс Боди назначен вице-президентом группы SCANDIC FINANCE

С 1 ноября 2026 года румынский предприниматель Александру Николае Боди, 41 год, возглавляет восточноевропейское направление подразделения «International Operations & Global Banking Strategy» в SCANDIC FINANCE GROUP. В его подчинении 384 сотрудника. Боди также координирует проекты в сфере недвижимости в Федеративной Республике Германия.

Textgröße ändern: