Pallade Veneta - Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington

Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington


Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington
Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington / Foto: Matthew Hatcher - AFP

Tausende Menschen haben am Sonntag in Washington an einer von der US-Regierung organisierten Gebetsveranstaltung teilgenommen. Als Redner wurden neben christlichen Predigern Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Johnson, erwartet. US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio wollten Videobotschaften schicken.

Textgröße ändern:

Die Veranstaltung unter dem Motto "Neuweihe 250: Ein landesweites Jubiläum des Gebets, Lobpreises und Dankes" wurde vom Weißen Haus im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA am 4. Juli organisiert.

Die Menschen auf der National Mall zwischen Kapitol und Washington-Denkmal sangen christliche Lieder und lauschten den Ansprachen christlicher Prediger - abgesehen von einem Rabbiner und einem emeritierten katholischen Erzbischof waren fast alle Redner Evangelikale.

Der Pastor Gary Hamrick aus dem Bundesstaat Virginia sagte in seiner Rede, das Land befinde sich in einem "geistlichen Krieg". "Das ist in unserer Zeit ein Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen richtig und falsch, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Licht und Finsternis", sagte Hamrick. "Das ist ein Kampf um die eigentliche Seele Amerikas."

Präsident Trump hatte zuletzt mit Online-Bildern viel Kritik auf sich gezogen, die ihn als Papst oder Christus-artige Figur zeigen. Seine Regierung nennt die USA eine "christliche Nation", laut Verfassung sind Staat und Kirche jedoch getrennt. Dennoch hatten auch frühere US-Präsidenten an religiösen Veranstaltungen teilgenommen. Die Veranstaltung am Sonntag auf der National Mall war allerdings außergewöhnlich - weil sie so groß war und weil gleich mehrere Regierungsmitglieder teilnehmen wollten.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Letzter Tag der Parlamentswahl in Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Moskau

Am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl in Russland sind bei Angriffen mit hunderten Drohnen nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und eine große Raffinerie bei Moskau getroffen worden. Der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, teilte am Sonntag mit, eine 44-jährige Frau und ein älterer Mann seien bei Angriffen an zwei verschiedenen Orten getötet worden. Eine Drohne habe zudem ein Feuer in einem 21-stöckigen Gebäude ausgelöst, 400 Menschen seien evakuiert worden.

Wahllokale geöffnet: Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat begonnen

In Berlin hat die Abgeordnetenhauswahl begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 08.00 Uhr. Rund zweieinhalb Millionen Menschen sind in der Bundeshauptstadt bis 18.00 Uhr dazu aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Die Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen der regierenden CDU und der oppositionellen Linken voraus.

Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat begonnen

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Landtagswahl begonnen. Um 08.00 Uhr öffneten am Sonntag die Wahllokale. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte sind bis 18.00 Uhr zur Stimmabgabe aufgerufen. Für die Sozialdemokraten kämpft Ministerpräsidentin Manuela Schwesig darum, weiterregieren zu können. In einer der jüngsten Umfragen, in denen die SPD 33 bis 37 Prozent erreichte, setzte sich die Partei zuletzt vor die AfD, die ansonsten vorn lag.

CDU-Präsidium um Bundeskanzler Merz kommt an Wahlabend in Berlin zusammen

Am Abend der wegweisenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kommt am Sonntag (17.00 Uhr) in Berlin das CDU-Präsidium um den Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz zu Beratungen im Konrad-Adenauer-Haus zusammen. Merz steht seit dem Debakel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen, wo die CDU abgeschlagen hinter der AfD landete, massiv unter Druck. Vereinzelt wurde zuletzt über seine Ablösung diskutiert.

Textgröße ändern: