Pallade Veneta - Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten

Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten


Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten
Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten / Foto: Sascha Schuermann - AFP/Archiv

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Angriff auf ein Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten verurteilt. "Die erneuten iranischen Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner verurteilen wir scharf", erklärte er am Montag im Onlinedienst X. "Angriffe auf Nuklearanlagen sind eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region." Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen.

Textgröße ändern:

Durch einen Drohnenangriff war am Sonntag an einem Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Brand ausgelöst worden. Verletzte oder erhöhte Strahlenwerte wurden nach Angaben der Behörden nicht gemeldet. Das Außenministerium der Emirate verurteilte "den unprovozierten Terroranschlag auf das Schärfste" - machte aber niemanden direkt verantwortlich.

Merz forderte in seiner Erklärung am Montag zudem die Führung in Teheran zu ernsthaften Verhandlungen über ein Ende des Krieges auf. "Iran muss in ernsthafte Verhandlungen mit den USA einsteigen." Zudem solle das Land "aufhören, seine Nachbarn zu bedrohen und die Straße von Hormus ohne Einschränkungen öffnen".

Im durch Luftangriffe der USA und Israels ausgelösten Iran-Krieg gilt derzeit eine Waffenruhe. Verhandlungen über ein endgültiges Ende der Kämpfe brachten bisher keinen Durchbruch.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Iranische Verhandlungsdelegation für Gespräche in der Schweiz angekommen

Vor den geplanten Gesprächen zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz ist die iranische Delegation in der Alpenrepublik angekommen. "Wir begrüßen die Ankunft der iranischen Delegation in der Schweiz", erklärte das Schweizer Außenministerium am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst X. Auch die iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, die Delegation sei in der Schweiz angekommen.

Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen

US-Vizepräsident JD Vance ist zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen. Bei den bevorstehenden Verhandlungen werde es vorrangig um das iranische Atomprogramm und die Waffenruhe im Libanon gehen, sagte Vance am Samstag bei seiner Abreise vom Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zu Journalisten. Er selbst könne "nur ein oder zwei Tage dort bleiben".

Nach neuen abfälligen Bemerkungen: Meloni verschärft Ton gegenüber Trump

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat ihren Ton gegenüber US-Präsident Donald Trump nach dessen erneuten herablassenden Bemerkungen über sie verschärft. "Diese ständigen, unprovozierten Angriffe sind sinnlos", erklärte Meloni am Sonntag im Onlinedienst Instagram, nachdem Trump sich erneut abfällig über die einstige enge Vertraute geäußert hatte. "Ihre Freundin zu sein, hat meiner Beliebtheit sicherlich nicht geholfen", schrieb Meloni. Sie fügte hinzu: "Ich schlage vor, Sie konzentrieren sich auf Ihre eigene."

Schwerdtner und Pantisano führen künftig die Linke an - Dämpfer für neuen Chef

Die Linke hat mit Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano ein neues Führungs-Duo. Schwerdtner wurde beim Bundesparteitag in Potsdam mit knapp 86 Prozent deutlich im Amt bestätigt, Pantisano wurde neu gewählt. Dem 46-Jährigen verpassten die Delegierten aber gleich einen Dämpfer: Nur gut 53 Prozent stimmten am Samstag für ihn, rund 30 Prozent gegen ihn. Pantisano tritt nun die Nachfolge von Jan van Aken an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte.

Textgröße ändern: