Pallade Veneta - Trump: Einigung zwischen USA und Iran rückt näher

Trump: Einigung zwischen USA und Iran rückt näher


Trump: Einigung zwischen USA und Iran rückt näher
Trump: Einigung zwischen USA und Iran rückt näher / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

US-Präsident Donald Trump sieht in den Bemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges nach eigenen Worten Fortschritte: Washington und Teheran kämen einer Vereinbarung "deutlich näher", sagte er dem US-Sender CBS am Samstag in einem Telefoninterview. Der US-Präsident drohte gleichzeitig mit heftigen Angriffen, sollte es keine Einigung geben.

Textgröße ändern:

In einem weiteren Interview mit dem Portal "Axios" dämpfte Trump die Erwartungen: Die Chancen auf ein Abkommen stünden bei "50 zu 50", sagte er.

CBS zufolge, das sich auf Kreise aus dem Umfeld der Verhandlungen berief, soll der jüngste Verhandlungsvorschlag die Wiederöffnung der Straße von Hormus, die Freigabe bestimmter iranischer Vermögenswerte bei Banken im Ausland und die Fortsetzung der Verhandlungen für weitere 30 Tage beinhalten. CBS gab nicht an, von welcher Seite die Vorschläge kommen.

Aus dem iranischen Außenministerium hieß es derweil am Samstag, Teheran stehe kurz vor der Fertigstellung eines 14 Punkte umfassenden Rahmenplans für eine Einigung mit den USA über ein Kriegsende. Zwischen beiden Kriegsgegnern sei "ein Trend zur Annäherung" zu beobachten, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei. Auf der Basis des Rahmenplans sollten innerhalb von 30 bis 60 Tagen weitere Details zwischen beiden Seiten besprochen und schließlich eine "abschließende Vereinbarung" getroffen werden.

Zu den in dem Entwurf für eine gemeinsame Absichtserklärung enthaltenen Punkten gehörten ein Ende der Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine, sagte Bakaei. Auch Regelungen für die Schifffahrt in der Straße von Hormus seien enthalten. Um das umstrittene Atomprogramm des Iran gehe es dagegen "in dieser Phase" noch nicht. Darüber solle zu einem späteren Zeitpunkt in "getrennten Gesprächen" verhandelt werden.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Linken-Vorsitzkandidat Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"

Der Linken-Vorsitzkandidat Luigi Pantisano hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf angegriffen und die CDU in die Nähe des Faschismus gerückt. "Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst", sagte Pantisano der "Bild" vom Samstag. Ziel der Linken sei es, "die Faschisten von der Macht fernzuhalten". Für seine Äußerungen wurde Pantisano auch von Linken-Politikern kritisiert.

Trotz Waffenruhe mit Hisbollah: Zahlreiche Tote bei neuen israelischen Angriffen im Libanon

Ungeachtet einer am Tag zuvor verkündeten Waffenruhe haben sich Israel und die Hisbollah-Miliz am Samstag erneut gegenseitig angegriffen. Bei israelischen Luftangriffen wurden nach libanesischen Angaben im Süden des Landes mehr als 20 Menschen getötet. Israels Armee erklärte, sie habe als Reaktion auf den nächtlichen Beschuss israelischer Soldaten durch die Hisbollah Stellungen der vom Iran unterstützten Miliz ins Visier genommen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reiste derweil im Zusammenhang mit den geplanten Iran-Verhandlungen in die Schweiz.

CDU in Bremen bestätigt Landeschef Strohmann in Amt

Die CDU in Bremen hat ihren Landesvorsitzenden Heiko Strohmann im Amt bestätigt. Bei einem Parteitag in der Hansestadt erhielt der 58-jährige Bürgerschaftsabgeordnete am Samstag 131 von 162 Delegiertenstimmen, wie die CDU mitteilte. Strohmann führt den Landesverband der Christdemokraten seit November 2023, davor war er rund zwei Jahre lang CDU-Fraktionschef in der Bürgerschaft.

Diplomatischer Eklat: Ukrainische Politiker geben polnische Auszeichnungen zurück

Im Streit zwischen Polen und der Ukraine um die Weltkriegs-Vergangenheit wollen führende ukrainische Politiker aus Protest polnische Auszeichnungen zurückgegeben. Der ukrainische Präsidentenberater Kyrylo Budanow sowie der ukrainische Botschafter in Warschau, Wasyl Bodnar, erklärten am Samstag, sie würden aus Solidarität mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Auszeichnungen zurückgeben, die sie von Polen erhalten hätten.

Textgröße ändern: