Pallade Veneta - Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden

Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden


Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden
Richter: Trumps Name soll vom Kennedy Center in Washington entfernt werden / Foto: Mandel NGAN - AFP

Das Trump Kennedy Center in Washington soll wie früher wieder Kennedy Center heißen: Ein US-Bundesrichter ordnete am Freitag an, Präsident Donald Trump müsse seinen Namen binnen zwei Wochen von der Fassade des einst renommierten Kulturzentrums entfernen lassen. Nur der US-Kongress habe das Recht zur Umbenennung, hieß es zur Begründung.

Textgröße ändern:

Richter Christopher Cooper stoppte zudem vorerst Trumps Plan, die Einrichtung ab dem Nationalfeiertag am 4. Juli für zwei Jahre zu schließen. Der Präsident hatte den Schritt mit umfangreichen Renovierungsarbeiten begründet.

Nach seinem Amtsantritt vor rund 16 Monaten hatte Trump die Leitung des Kennedy Centers entlassen und ein neues Direktorium unter seinem Vorsitz eingesetzt. Dieses beschloss dann im Dezember, Trumps Namen auf der Fassade über den des früheren Präsidenten John F. Kennedy zu setzen. Auf der Fassade steht seitdem: "Das Donald J. Trump und das John F. Kennedy Gedenkzentrum für die darstellenden Künste".

Nach Kennedys Ermordung 1963 war das Kulturzentrum zu seinen Ehren in Washington errichtet und 1971 eröffnet worden. Trump hatte das Kennedy Center nach seiner Wiederwahl als linke, "woke" Institution bezeichnet und ein "patriotisches" Kulturprogramm angekündigt. Als Reaktion sagten allerdings zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Auftritte ab. US-Medien zufolge fiel der Kartenverkauf auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Pandemie. Trump-Kritiker befürchten, er könnte das Kennedy Center nach der Schließung entweder abreißen lassen oder für andere Zwecke umwidmen.

A.Fallone--PV

Empfohlen

CDU-Präsidium um Bundeskanzler Merz kommt an Wahlabend in Berlin zusammen

Am Abend der wegweisenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin kommt am Sonntag (17.00 Uhr) in Berlin das CDU-Präsidium um den Bundesvorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz zu Beratungen im Konrad-Adenauer-Haus zusammen. Merz steht seit dem Debakel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen, wo die CDU abgeschlagen hinter der AfD landete, massiv unter Druck. Vereinzelt wurde zuletzt über seine Ablösung diskutiert.

Mecklenburg-Vorpommern wählt neuen Landtag - enges Rennen von SPD und AfD erwartet

In Mecklenburg-Vorpommern wird am Sonntag (08.00 Uhr) ein neuer Landtag gewählt. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der AfD um den Wahlsieg voraus. Beide Parteien lagen zuletzt nur wenige Prozentpunkte auseinander.

Berlin wählt neues Abgeordnetenhaus - CDU und Linkspartei ringen um Sieg

In Berlin wird am Sonntag (08.00 Uhr) ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Rund zweieinhalb Millionen Wahlberechtigte entscheiden damit auch, wer als Regierender Bürgermeister oder als Regierende Bürgermeisterin in das Rote Rathaus einzieht. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und der Linken um den Wahlsieg voraus.

Frankreichs Staatsverschuldung erreicht in diesem Jahr höchsten Stand seit 1978

Frankreichs Staatsverschuldung wird in diesem Jahr nach Angaben aus Paris ihren höchsten Stand seit fast 50 Jahren erreichen. Die Staatsschulden würden 2026 119,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 2027 121,7 Prozent erreichen, verlautete am Samstag aus dem französischen Finanzministerium. So hoch lag der Wert nach Angaben des französischen Statistikamtes Insee seit 1978 nicht mehr.

Textgröße ändern: