Pallade Veneta - Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen

Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen


Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen
Netanjahu verspricht von Hisbollah angegriffenem Nordisrael Milliarden-Hilfen / Foto: Ronen Zvulun - POOL/AFP/Archiv

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dem immer wieder von der libanesischen Hisbollah-Miliz angegriffenen Norden seines Landes Milliarden-Hilfen versprochen. Die Regierung habe die Bereitstellung von 13 Milliarden Schekel (knapp vier Milliarden Euro) "für die Sicherung und Entwicklung des an den Libanon grenzenden Nordens" beschlossen, erklärte der Ministerpräsident am Dienstagabend. Es handele sich um einen "Mega-Plan" für den unter den ständigen Angriffen der pro-iranischen Hisbollah leidenden Landesteil.

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Zusammen mit bereits zuvor bewilligten sieben Milliarden Schekel stünden nun "insgesamt 20 Milliarden Schekel für die Gemeinden im Norden zur Verfügung", erklärte Netanjahu. Er war innenpolitisch zuletzt auch durch Vorwürfe unter Druck geraten, den Norden des Landes nicht ausreichend zu schützen.

Mit dem nun bewilligten Geld sollen nach Regierungsangaben unter anderem 1800 neue Schutzräume geschaffen und 500 bereits bestehende Schutzräume renoviert werden. Damit sollten die Bewohner besser vor Raketen- und Drohnenangriffen geschützt werden.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Seitdem greift die von Teheran finanzierte und militärisch wie politisch aus dem Iran unterstützte Hisbollah-Miliz immer wieder Ziele in Nordisrael mit Drohnen und Raketen an. Israel attackiert im Gegenzug Ziele im Libanon aus der Luft und rückte zudem mit Bodentruppen weit im Süden des Landes vor.

Bei neuen israelischen Angriffen am Dienstag wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums fünf Menschen getötet, darunter ein Kind. Zudem seien 48 Menschen verletzt worden, erklärte das Ministerium am Abend in Beirut.

Y.Destro--PV

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