Pallade Veneta - Armee: Kuwait wird erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen

Armee: Kuwait wird erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen


Armee: Kuwait wird erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen
Armee: Kuwait wird erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen / Foto: YASSER AL-ZAYYAT - AFP/Archiv

Das Golfemirat Kuwait ist nach Angaben seiner Streitkräfte in der Nacht zum Mittwoch erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen worden. Das Luftabwehrsystem sei gegen die "feindlichen Angriffe" aktiviert worden, erklärte die Armee im Onlinedienst X. In Kuwait sind US-Soldaten stationiert.

Textgröße ändern:

"Etwaige zu hörende Explosionsgeräusche sind das Ergebnis von Luftverteidigungssystemen, die diese feindlichen Angriffe abfangen", erklärte die Armee des Golfemirats. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna ertönten in der Nacht zweimal die Alarmsirenen.

Bereits am Montag hatte Kuwait Raketen- und Drohnenangriffe gemeldet. Das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom erklärte am gleichen Tag, US-Streitkräfte hätten "erfolgreich zwei iranische ballistische Raketen abgefangen, die auf in Kuwait stationierte US-Truppen gerichtet waren". Die Raketen seien "sofort neutralisiert" worden. "Es wurde kein US-Personal verletzt."

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hatte Teheran als Vergeltung für die Luftangriffe der USA und Israels auch Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Kuwait, ins Visier genommen. Zudem griffen pro-iranische Milizen "feindliche Stützpunkte" in Ländern der Region an. Diese Attacken halten teilweise auch seit Inkrafttreten der derzeit geltenden Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA an.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Anwalt: In Syrien inhaftierte deutsche Journalistin nach Deutschland zurückgekehrt

Die seit Januar in Syrien inhaftierte deutsche Journalistin Eva Maria Michelmann ist frei und nach Deutschland zurückgekehrt. "Es kann bestätigt werden, dass Eva M. Michelmann heute Morgen freigelassen wurde und heute Nachmittag nach Deutschland zurückgekehrt ist", erklärte ihr Anwalt Roland Meister am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Zuerst hatte der "Spiegel" über die Freilassung berichtet.

"Sie hat mich angefleht" - Empörung in Italien über Trump-Äußerung zu Meloni

Herablassende Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump über die italienische Regierungschefin Georgia Meloni haben in Italien für Empörung gesorgt. Trump sagte in einem am Freitag veröffentlichten Telefoninterview mit dem italienischen Fernsehsender La7, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel im französischen Evian um ein gemeinsames Foto "angefleht". Die italienische Regierungschefin bezeichnete dies als "frei erfunden". Der italienische Außenminister Antonio Tajani sagte aus Protest einen geplanten Besuch in den USA ab.

Handelsungleichgewicht mit China: EU-Gipfel bereitet härtere Gangart vor

Billige Produktion, Staatshilfen und Exportbeschränkungen: Das zunehmende Ungleichgewicht im internationalen Handel mit China bereitet Europa Sorgen. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen weiter auf Dialog setzen, forderten die EU-Kommission bei ihrem Gipfeltreffen am Freitag allerdings auch auf, neue Möglichkeiten zum Vorgehen bei handelspolitischen Problemen auszuloten.

Kontaktaufnahme mit Russland: Costa verteidigt Vorstoß gegen Kritik

In der Debatte um Verhandlungen mit Russland über ein Ende des Ukraine-Kriegs hat EU-Ratspräsident António Costa die Aufnahme diplomatischer Kontakte mit Moskau verteidigt. "Wir müssen in der Lage sein, unsere eigenen Botschaften direkt an Russland zu übermitteln", sagte Costa zum Ende des EU-Gipfels in Brüssel am Freitag. "Wir können uns nicht nur auf andere verlassen, um russische Botschaften zu interpretieren."

Textgröße ändern: