Pallade Veneta - US-Vizepräsident Vance kritisiert Großbritanniens Umgang mit ermordetem Studenten

US-Vizepräsident Vance kritisiert Großbritanniens Umgang mit ermordetem Studenten


US-Vizepräsident Vance kritisiert Großbritanniens Umgang mit ermordetem Studenten
US-Vizepräsident Vance kritisiert Großbritanniens Umgang mit ermordetem Studenten / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

US-Vizepräsident JD Vance hat den Umgang Großbritanniens im Fall eines von einem Sikh erstochenen weißen Studenten verurteilt. "Henry Nowak starb auf dieselbe Weise, wie eine Zivilisation stirbt: verlassen, von Behörden in Handschellen gelegt, die ihm weder vertrauten noch sich um ihn kümmerten, und beschuldigt von Hassverbrechen, die er nicht begangen hat", erklärte Vance am Freitag im Onlinedienst X. "Sein Mord ist ebenso tragisch wie empörend."

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Das Büro des britischen Premierministers Keir Starmer wiederum verurteilte daraufhin "Menschen, die versuchen, sich in unsere Demokratie einzumischen". Es verwies zudem darauf, dass die Familie des Studenten erklärt habe, sie wolle nicht, dass seine Ermordung dazu benutzt wird, "weitere Spaltung, Hass oder Spannungen" zu schüren.

Der Student war im vergangenen Dezember im südenglischen Southampton von einem 23-Jährigen getötet worden. Das Mitglied der Religionsgemeinschaft der Sikh wurde am Montag zu lebenslanger Haft verurteilt. Durch den Prozess war ein Video öffentlich geworden, das zeigt, wie Polizisten dem schwer verletzten 18-Jährigen damals Handschellen anlegten - anstatt ihm zu helfen. Wenig später starb er am Boden liegend, nachdem er mehrmals "I can't breathe" ("Ich kann nicht atmen") gerufen hatte.

Der Täter hatten gegenüber den Polizisten am Tatort behauptet, er selbst sei das Opfer und als Angehöriger der Glaubensgemeinschaft Sikh rassistisch beleidigt worden. Dass die Beamten dem Täter Glauben schenkten, rief vielfach Empörung im Vereinigten Königreich hervor, insbesondere bei rechten Politikern. Sie warfen der Polizei vor, Weiße zu benachteiligen.

A.Saggese--PV

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