Pallade Veneta - Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"


Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität"
Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" / Foto: Simone Risoluti - VATICAN MEDIA/AFP

Papst Leo XIV. hat Spanien für seinen "Einsatz für Frieden und Solidarität zwischen den Völkern" gewürdigt. "Ich spreche Ihrem Land meinen Dank aus für dessen treue Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus, was sich in einem aktiven Engagement für Frieden und Solidarität" widerspiegelt, sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei einem Empfang im Königspalast in der Hauptstadt Madrid am Samstag.

Textgröße ändern:

Der in den USA geborene Papst hatte in seiner Osterbotschaft mit Blick auf den Iran-Krieg gesagt, Christen könnten nicht an der Seite derer stehen, die "heute Bomben abwerfen". Anfang April hatte er die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber der iranischen Bevölkerung "inakzeptabel" genannt. Trump warf Leo XIV. daraufhin vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Darüber hinaus bezeichnete er den Papst als "schwach" und "schrecklich in der Außenpolitik".

Ähnlich wie das katholische Kirchenoberhaupt steht die linksgerichtete spanische Regierung dem Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran skeptisch gegenüber. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte dem US-Militär unter anderem untersagt, Stützpunkte in Spanien für Angriffe auf den Iran zu nutzen, und zog damit den Zorn Trumps auf sich.

Im Zusammenhang mit dem israelischen Vorgehen im Gazastreifen hatte Sánchez wiederholt von "Völkermord" gesprochen und ein Waffenembargo gegen Israel sowie einen Ausschluss des Landes vom Eurovision Song Contest gefordert.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Gewaltsame Zusammenstöße bei rechtsextremer Demonstration in den Niederlanden

Rechtsextreme Demonstranten haben sich am Samstag in den Niederlanden gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Laut Polizei versammelten sich rund 500 Rechtsextreme im Zentrum von Den Haag, skandierten antisemitische Parolen und bewarfen Polizisten mit Feuerwehrkörpern und anderen Wurfgeschossen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und ging mit Hunden und Wasserwerfern gegen die rechten Demonstranten vor. 24 Menschen wurden demnach festgenommen.

Weißes Haus verweigert Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump Hausverbot hat das Weiße Haus Ernst gemacht und Journalisten des Nachrichtensenders CNN und zweier weiterer Medien den Zutritt verwehrt. Mitarbeiterinnen von CNN, des Senders MS NOW und des Nachrichtenportals Politico wurden am Samstag an den Zugängen zum Weißen Haus abgewiesen, ihre Zutrittsausweise wurden ihnen abgenommen. Der Verband der White-House-Korrespondenten verurteilte den Schritt als verfassungswidrig.

US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf

Der Verband der über den US-Präsidenten berichtenden Journalisten hat ein von Donald Trump verkündetes Hausverbot gegen den Nachrichtensender CNN und zwei weitere Medien scharf kritisiert und dessen sofortige Aufhebung gefordert. Der Schritt verstoße gegen den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, erklärte der Verband der White-House-Korrespondenten am Samstag. Er forderte die Trump-Regierung auf, "den Zugang unserer Kollegen sofort wiederherzustellen".

Huthis melden Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt und Ölanlagen am Roten Meer

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben "wichtige" Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen. Huthi-Kämpfer hätten mithilfe "einer großen Anzahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper sowie Drohnen" zwei erfolgreiche Militäreinsätze ausgeführt, erklärte Huthi-Sprecher Jahja Saree am Samstag im Onlinedienst Telegram. Augenzeugen hatten zuvor von Explosionen in Riad sowie von schwarzem Rauch und Flammen in der Nähe des internationalen Flughafens berichtet.

Textgröße ändern: