Pallade Veneta - Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel

Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel


Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel
Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel / Foto: YURI CORTEZ - AFP/Archiv

Ein Streik der Lehrerinnen und Lehrer in Mexiko bringt Staatschefin Claudia Sheinbaum angesichts des bevorstehenden Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt in Rage. Die Entscheidung einiger Lehrerinnen und Lehrer, in der Nähe der Fanzone in der Hauptstadt zu campieren, sei "unerklärlich" und eine "Provokation", erklärte Sheinbaum am Dienstag. Dies sei so, als wollten die Streikenden sagen: "Schaut, wie schlecht die Lage in Mexiko ist".

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Das WM-Eröffnungsspiel am Donnerstag zwischen Mexiko und Südafrika werde trotz der Proteste "garantiert" stattfinden, versicherte die Staatschefin. Die mexikanischen Behörden würden sich auf "keine Provokation einlassen".

Ein Splittergruppe der Lehrergewerkschaft CNTE hatte vergangene Woche einen Streik begonnen, um eine Anhebung der Lehrergehälter und die Abkehr von einer Rentenreform durchzusetzen. Die Regierung weist diese Forderung als nicht realisierbar zurück. Um den Druck zu erhöhen, errichten die Streikenden in den Straßen der Hauptstadt auch Barrikaden.

Die CNTE hat für Donnerstag zu einer Massendemonstration aufgerufen, an der sich auch die Angehörigen von Menschen beteiligen sollen, die von kriminellen Banden verschleppt wurden und seitdem vermisst werden.

Am 1. Juni hatte bereits eine Demonstration der Lehrerinnen und Lehrer in der Nähe der Fan-Zone auf dem Zócalo-Platz stattgefunden. Die Polizei hatte die Demonstrierenden mit Tränengas und Gummigeschossen auseinandergetrieben.

Die Fußball-WM der Männer findet bis zum 19. Juli in Mexiko, den USA und Kanada statt. Mit 48 Nationalmannschaften und 104 Spielen ist es das größte Sportereignis überhaupt.

G.Riotto--PV

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