Pallade Veneta - Vor Spitzentreffen: Unionsvizefraktionschef fordert Verzicht auf "rote Linien"

Vor Spitzentreffen: Unionsvizefraktionschef fordert Verzicht auf "rote Linien"


Vor Spitzentreffen: Unionsvizefraktionschef fordert  Verzicht auf "rote Linien"
Vor Spitzentreffen: Unionsvizefraktionschef fordert Verzicht auf "rote Linien" / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Vor dem Spitzentreffen zwischen Regierung und Verbänden zu Sozialreformen am Mittwoch hat der Vizefraktionschef der Union im Bundestag, Sepp Müller (CDU), alle Beteiligten zu Zugeständnissen aufgefordert. Niemand solle "rote Linie" ziehen, sagte Müller am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Der Wohlstand in Deutschland sei "nicht für die nächsten Generationen gesichert", das Land brauche Strukturreformen.

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"Wir brauchen alle Seiten, alle Seiten an einem Tisch", fügte Müller hinzu. Das gelte für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das Land benötige Wirtschaftswachstum, damit der Sozialstaat finanzierbar bleibe.

Gewerkschaften sollten beachten, dass in der Industrie aktuell 10.000 Arbeitsplätze pro Monat verlorengingen. Arbeitgeberverbände sollten nicht vergessen, dass Deutschland nie zu den günstigen Standorten gehört habe, sagte Müller. Seine Stärke seien Innovationen gewesen, die durch gut bezahlte Jobs und "gute Tarifverträge" möglich wurden.

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition beraten am Mittwochabend im Kanzleramt in Berlin mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden unter anderem über die geplanten Reformen im Sozialbereich. Bei dem Treffen unter Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) soll es laut Bundesregierung um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen" gehen. Entscheidungen sollen allerdings noch nicht getroffen werden.

C.Grillo--PV

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