Pallade Veneta - Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen

Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen


Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen / Foto: SAUL LOEB - AFP

Nach neuerlichen gegenseitigen Angriffen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran vorgeworfen, sich in den Verhandlungen über ein Friedensabkommen "zu viel Zeit gelassen" zu haben. Teheran werde jetzt "den Preis dafür zahlen müssen", erklärte Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Die US-Armee habe das iranische Militär "völlig besiegt", fügte er hinzu.

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Dem Sender Fox News sagte der US-Präsident, angesichts ausbleibender Fortschritte am Verhandlungstisch erwäge er Luftangriffe auf iranische Kraftwerke und Brücken. "Sie hatten die Chance, ein Abkommen zu unterzeichnen und zu überleben", betonte Trump. Nun "mache ich womöglich weiter". Am Dienstag hatte der US-Präsident noch erklärt, die Verhandlungen mit dem Iran seien "in den letzten Zügen".

Eigentlich war unter pakistanischer Vermittlung bereits ein Rahmenabkommen ausgehandelt worden, das unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage, vertiefte Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus vorsah. Trump hatte dann laut US-Medien aber auf die Bremse getreten und einen Vorschlag mit "härteren Bedingungen" nach Teheran zurückgeschickt.

Nach dem Abschuss eines ihrer Hubschrauber hatte die US-Armee in der Nacht Vergeltungsangriffe auf den Iran geflogen. Die iranischen Revolutionsgarden attackierten nach eigenen Angaben im Gegenzug einen US-Stützpunkt in Bahrain und drohten bei weiteren Angriffen auf ihr Land mit einer noch "schärferen Antwort".

M.Jacobucci--PV

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