Pallade Veneta - Papst Leo XIV.: Christen können Kriege nicht befürworten

Papst Leo XIV.: Christen können Kriege nicht befürworten


Papst Leo XIV.: Christen können Kriege nicht befürworten
Papst Leo XIV.: Christen können Kriege nicht befürworten / Foto: Stefano RELLANDINI - AFP

Papst Leo XIV. hat bei seiner Predigt in der Sagrada Família in Barcelona die Unvereinbarkeit von Krieg und christlichem Glauben betont. "Wir können nicht an Jesus glauben und gleichzeitig den Krieg fördern", sagte der Papst am Mittwoch in einer kaum verhohlenen Anspielung auf die US-Regierung von Präsident Donald Trump. "Wir können nicht an Jesus glauben und Unschuldige töten." In seiner Messe in der Basilika schien außerdem auf Migration anzuspielen, als er sagte, Christen könnte nicht "jene im Stich lassen, die vor Elend fliehen".

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Der aus den USA stammende Pontifex hatte in der Vergangenheit wiederholt den Krieg der USA und Israels gegen den Iran kritisiert und sich für einen respektvollen Umgang mit Migranten ausgesprochen. Trump hatte zuletzt wütend auf Friedensaufrufe des Kirchenoberhauptes reagiert und ihm mit Blick auf den Iran vorgeworfen, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will".

Leo befindet sich seit Samstag zu einem einwöchigen Besuch in Spanien. Vor 1,5 Millionen Menschen zelebrierte er am Sonntag eine Freiluftmesse in der Hauptstadt Madrid, am Montag hielt er als erster Papst der Geschichte eine Rede vor dem spanischen Parlament. Nach seinem Aufenthalt in Barcelona will das Oberhaupt der Katholiken am Donnerstag und Freitag die Kanarischen Inseln besuchen, wo er unter anderem Flüchtlinge treffen will.

O.Pileggi--PV

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