Pallade Veneta - Iran-Abkommen und Angriffe auf Kiew dürften Gespräche zum G7-Gipfelauftakt prägen

Iran-Abkommen und Angriffe auf Kiew dürften Gespräche zum G7-Gipfelauftakt prägen


Iran-Abkommen und Angriffe auf Kiew dürften Gespräche zum G7-Gipfelauftakt prägen
Iran-Abkommen und Angriffe auf Kiew dürften Gespräche zum G7-Gipfelauftakt prägen / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Das angekündigte Iran-Abkommen und der jüngste russische Angriff auf eine Kathedrale in Kiew dürften die Gespräche der G7-Staats- und Regierungschefs prägen, die am Montag im französischen Evian zusammenkommen. US-Präsident Donald Trump wird am Nachmittag vorab zu einem bilateralen Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erwartet - er verließ Washington nur wenige Stunden nach der Kampfschau vor dem Weißen Haus, die er sich selbst zu seinem 80. Geburtstag geschenkt hatte.

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Kurz vor seiner Ankunft in Evian drohte Trump dem Gastgeberland Frankreich einmal mehr mit neuen Strafzöllen, falls Frankreich nicht seine Sondersteuer für große Digitalunternehmen abschaffe. "Ich habe ihn (Macron) gebeten, amerikanische Unternehmen nicht zu belasten. Wenn sie es doch tun, bleibt mir nichts anderes übrig, als einen Strafzoll von 100 Prozent auf alle Champagner und alle Weine aus Frankreich zu erheben", sagte Trump der "New York Post". Das französische Präsidialamt hatte zuletzt den Eindruck vermittelt, dass dies kein Konfliktthema mehr sei.

Zum Auftakt des G7-Gipfels werden die Staats- und Regierungschefs bei einem Arbeitsessen die internationalen Krisen im Licht der jüngsten Ereignisse erörtern - Fortschritte in der Iran-Krise, aber eine gewisse Sorge mit Blick auf die Umsetzung und neue Angriffe Russlands, die eine neue Verhandlungsrunde weiter erschweren dürften.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Nachmittag in Evian erwartet, wo auch die Staats- und Regierungschefs von Italien, Großbritannien, Kanada und Japan eintreffen werden. Bei dem G7-Gipfel unter französischem Vorsitz soll es auch um den Abbau globaler Ungleichgewichte, den Schutz Minderjähriger im digitalen Raum und um die Lieferketten für seltene Erden gehen.

Am Sonntag hatten in Genf mehrere tausend Menschen gegen die Politik der mächtigen Industrienationen demonstriert.

A.Fallone--PV

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