Pallade Veneta - Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil

Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil


Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil
Trump nimmt an Abendessen mit Macron auf Schloss Versailles teil / Foto: Anna Moneymaker - POOL/AFP

Nach Abschluss des G7-Gipfels ist US-Präsident Donald Trump zu einem Abendessen auf Schloss Versailles angekommen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nahm Trump am Mittwochabend vor dem prunkvollen Königsschloss in Empfang, als dieser aus seinem Auto stieg. Vor dem Dinner in Begleitung von Macrons Frau Brigitte stand ein Rundgang durch den berühmten Spiegelsaal von Versailles auf der Agenda.

Textgröße ändern:

Ein Konzert in der Königlichen Kapelle sowie ein Besuch einer Galerie, die dem Unabhängigkeitskrieg der Vereinigten Staaten gewidmet ist, ergänzte das Programm von Trumps Besuch in Versailles.

Der US-Präsident hatte dem Dinner im Königsschloss sichtlich entgegengefiebert: "Versailles, das ist kein Blattgold, sondern das echte Zeug", sagte der schwerreiche Immobilienunternehmer am Dienstag.

Kritiker Macrons warfen den französischen Präsidenten dagegen vor, er habe Trump nur in das Schloss des "Sonnenkönigs" eingeladen, um dessen Vorliebe für prunkvolle Empfänge zu bedienen - und ihn daran zu hindern, vor Ende des G7-Treffens abzureisen, wie im vergangenen Jahr in Kanada.

Der G7-Gipfel im französischen Evian war am Mittwoch zuende gegangen. Zu den G7 gehören neben Frankreich, Deutschland und den USA auch Italien, Kanada, Großbritannien und Japan.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

US-Journalistenverband kritisiert Trumps Hausverbot gegen Reporter scharf

Der Verband der über den US-Präsidenten berichtenden Journalisten hat ein von Donald Trump verkündetes Hausverbot gegen den Nachrichtensender CNN und zwei weitere Medien scharf kritisiert und dessen sofortige Aufhebung gefordert. Der Schritt verstoße gegen den ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, der die Pressefreiheit garantiert, erklärte der Verband der White-House-Korrespondenten am Samstag. Er forderte die Trump-Regierung auf, "den Zugang unserer Kollegen sofort wiederherzustellen".

Huthis melden Angriffe auf saudiarabische Hauptstadt und Ölanlagen am Roten Meer

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben "wichtige" Ziele in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sowie Ölanlagen am Roten Meer angegriffen. Huthi-Kämpfer hätten mithilfe "einer großen Anzahl ballistischer Raketen und Marschflugkörper sowie Drohnen" zwei erfolgreiche Militäreinsätze ausgeführt, erklärte Huthi-Sprecher Jahja Saree am Samstag im Onlinedienst Telegram. Augenzeugen hatten zuvor von Explosionen in Riad sowie von schwarzem Rauch und Flammen in der Nähe des internationalen Flughafens berichtet.

Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus

Gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die Kandidatin des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), Marine Le Pen, auf Distanz zur russischen Regierung gegangen. Diese könne nicht darauf hoffen, durch "Einschüchterung, Drohungen, Destabilisierung oder psychologischen Druck direkt oder indirekt die Politik Frankreichs zu diktieren", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit RN-Parteichef Jordan Bardella.

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Textgröße ändern: