Pallade Veneta - Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente

Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente


Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente
Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Wenige Tage bevor die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen zur Reform der Rentensysteme vorlegt, haben die Sozialverbände eine "echte Stärkung" der Rente gefordert. Die Reformvorschläge der Kommission sollten "klug durchdacht, sozial gerecht und zukunftssicher" sein, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgabe). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) drang derweil auf eine dauerhafte Stärkung der gesetzlichen Rente.

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Bentele zufolge haben viele Menschen "große Angst vor Rentenkürzungen, einer höheren Regelaltersgrenze oder einer Verschlechterung der Witwenrente". Die VdK-Präsidentin sprach sich dagegen aus, den demografischen Wandel als Vorwand für Kürzungen zu nutzen. "Es braucht eine echte Stärkung der Rentenversicherung: durch gute Löhne, mehr Tarifbindung, verlässliche Kinderbetreuung, sichere Pflegeangebote und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt", sagte sie den Funke-Zeitungen.

Die Reformvorschläge der Rentenkommission sollten vor allem darauf zielen, "das Vertrauen der Menschen in die Alterssicherung zu sichern", erklärte derweil SoVD-Vorsitzende Michaela Engelmeier gegenüber den Funke-Zeitungen.

Engelmeier forderte "ein stabiles Rentenniveau, eine verlässliche Finanzierung und wirksame Maßnahmen gegen Altersarmut". Die Menschen müssten sich darauf verlassen können, "dass jahrzehntelange Arbeit zu einer auskömmlichen Rente führt", betonte die SoVD-Vorsitzende gegenüber den Funke-Zeitungen. Reformansätze, die einseitig auf längere Lebensarbeitszeiten setzen, lehne sie ab.

Die schwarz-rote Koalition hat eine umfassende Rentenreform angekündigt, um das System angesichts des demografischen Wandels langfristig zu stabilisieren. Am kommenden Dienstag sollten nach bisherigen Angaben die Empfehlungen der Kommission an die Regierung übergeben werden.

R.Zaccone--PV

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