Pallade Veneta - Sanierungsstau: Milliardenbedarf für Sanierung von kommunalen Schwimmbädern

Sanierungsstau: Milliardenbedarf für Sanierung von kommunalen Schwimmbädern


Sanierungsstau: Milliardenbedarf für Sanierung von kommunalen Schwimmbädern
Sanierungsstau: Milliardenbedarf für Sanierung von kommunalen Schwimmbädern / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Der Bund verzeichnet eine Nachfrage in Milliardenhöhe nach Fördermitteln für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder. Für den Projektaufruf für die Förderung von Schwimmbadsanierungen mit Mitteln aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" seien insgesamt 960 Projektskizzen eingereicht worden, teilte das Bundesbauministerium in Berlin am Dienstag mit. Das beantragte Fördervolumen liege bei rund 3,2 Milliarden Euro und übersteige die bereitgestellten Mittel deutlich.

Textgröße ändern:

Für die kommunale Schwimmbadförderung stehen demnach 250 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt umfasst das Programm für kommunale Sportstätten im Bundeshaushalt 2026 Mittel in Höhe von 583 Millionen Euro. Die eingereichten Projekte würden nun geprüft und bewertet, hieß es weiter. Die endgültige Entscheidung über die Förderung trifft anschließend der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) erklärte, Schwimmbäder stünden vielerorts unter Druck. "Deshalb investieren wir gezielt in ihre Zukunft." Mit dem Bundesprogramm sollen Kommunen dabei unterstützt werden, "ihre Schwimmbäder zu modernisieren und zu erhalten", erklärte Hubertz.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus

Gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die Kandidatin des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), Marine Le Pen, auf Distanz zur russischen Regierung gegangen. Diese könne nicht darauf hoffen, durch "Einschüchterung, Drohungen, Destabilisierung oder psychologischen Druck direkt oder indirekt die Politik Frankreichs zu diktieren", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit RN-Parteichef Jordan Bardella.

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

Textgröße ändern: