Pallade Veneta - Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA

Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA


Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA
Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA / Foto: Matthew Hatcher - AFP

US-Präsident Donald Trump hat offiziell die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten eingeläutet. Trump sagte am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Ansprache vor Anhängern in Washington, die Vereinigten Staaten seien "jung im Vergleich zu manch anderem Land, aber jeder Nation überlegen, die je gegründet wurde". In seiner gut halbstündigen Rede pries Trump seine "Amerika zuerst"-Politik (America first) und teilte gegen politische Gegner aus.

Textgröße ändern:

Unter seinem Vorgänger Joe Biden von den Demokraten seien die USA "ein totes Land" gewesen, sagte Trump in seiner frei gehaltenen Ansprache, die an Wahlkampfauftritte erinnerte. Unter seiner eigenen Führung gelinge dagegen "ein historischer Sieg nach dem anderen für das amerikanische Volk".

In der Rede rühmte Trump sich etwa für das Rahmenabkommen mit Teheran, das er nach einer "kleinen Reise in den Iran" erzielt habe, wie er den Krieg nannte. Dadurch seien die Ölpreise nun auf Talfahrt, sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger.

Zudem verteidigte er die von ihm angeordneten Massenabschiebungen von Migranten. Damit entferne seine Regierung "Mörder, Bandenmitglieder, Drogendealer und gefährliche Kriminelle zu Tausenden" aus dem Land, sagte der Präsident.

Besonders überschwänglich feierte der Immobilienunternehmer seine in der Hauptstadt geplanten Bauten. Den Ballsaal neben dem Weißen Haus nannte er dabei in einem Atemzug mit weltberühmten Denkmälern wie der Freiheitsstatue in New York. Trump beendete die Ansprache mit seinem Schlachtruf "Make America Great Again" (Macht Amerika wieder großartig) - und tanzte anschließend zu den Klängen der Hymne "Y.M.C.A."

Die Rede bildete den Abschluss einer mehrstündigen Veranstaltung. Dabei spielten Militärkapellen US-Hits; Kampfjets überflogen das Zentrum von Washington.

An die Auftaktkundgebung schließt sich in Washington ein mehrwöchiges Volksfest an, das am 4. Juli mit den Feiern zur Unabhängigkeitserklärung vor 250 Jahren seinen Höhepunkt finden soll. Zu diesem Anlass will Trump erneut eine Rede halten.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Französische Rechtspopulistin Le Pen spricht sich gegen russische Einflussnahme aus

Gut sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist die Kandidatin des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN), Marine Le Pen, auf Distanz zur russischen Regierung gegangen. Diese könne nicht darauf hoffen, durch "Einschüchterung, Drohungen, Destabilisierung oder psychologischen Druck direkt oder indirekt die Politik Frankreichs zu diktieren", hieß es in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit RN-Parteichef Jordan Bardella.

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

Textgröße ändern: