Pallade Veneta - Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern

Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern


Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern
Umfrage: Bundeskanzler Merz zählt weiter zu unbeliebtesten Politikern / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat weiterhin mit schlechten Beliebtheitswerten zu kämpfen. Im Politiker-Ranking des Instituts Insa belegte er laut Mitteilung vom Dienstag erneut den letzten Platz unter den 20 wichtigsten Volksvertretern. Damit blieb sein Wert unverändert im Vergleich zur Vorwoche. Auftraggeber für die Umfrage war die "Bild"-Zeitung.

Textgröße ändern:

Seine Beliebtheitswerte steigern konnte hingegen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), der sich von Platz zehn auf Platz sieben verbesserte. Ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnete Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, die binnen einer Woche von Platz 13 auf Platz zehn rückte.

Deutlich an Zustimmung verloren haben hingegen die beiden AfD-Vorsitzenden: Tino Chrupalla rutschte von Platz neun auf Platz 17 ab, Alice Weidel von Platz vier auf Platz sechs. Die drei beliebtesten Politiker waren laut Insa wie in der Vorwoche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und der nordrhein-westfälische Landeschef Hendrik Wüst (CDU).

C.Conti--PV

Empfohlen

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

US-Abkommen mit Dänemark zu Grönland wird von jeder Seite als Erfolg verbucht

Die Einigung zwischen den USA und Dänemark zur Sicherheit Grönlands hat jede Seite für sich als Erfolg verbucht. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen am späten Freitagabend. US-Präsident Donald Trump betonte seinerseits, die Vereinbarung über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington. Um die Zukunft Grönlands hatte es lange ein erbittertes Ringen mit Drohungen von Trumps Seite gegeben.

Textgröße ändern: