Pallade Veneta - Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege

Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege


Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege
Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege ist erneut gestiegen. 2025 begannen etwa 63.900 Menschen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit stieg die Zahl das dritte Jahr in Folge. Insgesamt gab es in dem Beruf 157.200 Auszubildende. Das waren rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Textgröße ändern:

35.300 Azubis schlossen ihre Ausbildung im vergangenen Jahr erfolgreich ab. Nur 1,2 Prozent von ihnen wählten einen spezialisierten Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Auch wenn der Anteil der Frauen bei den Pflegeauszubildenden mit Neuverträgen mit 71 Prozent weiter sehr hoch ist, steigt der Anteil der Männer. 2020 lag der Männeranteil bei den neu begonnenen Ausbildungen bei 24 Prozent. Binnen fünf Jahren stieg er auf 29 Prozent.

31 Prozent der Menschen, die 2025 eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann begannen, waren zwischen 22 und 29 Jahre alt. Der Anteil dieser Altersgruppe an den Neuverträgen nahm in den vergangenen Jahren zu - 2020 hatten ihr noch 24 Prozent angehört. Der überwiegende Teil der Neuverträge wird jedoch nach wie vor mit Menschen bis 21 Jahre geschlossen. Im Schnitt sind Pflegeauszubildende mit neuem Ausbildungsvertrag 24 Jahre alt.

2025 begannen etwa acht Prozent mehr ein Pflegestudium nach dem Pflegeberufegesetz. Zum Jahresende befanden sich 1800 Studierende im seit 2024 vergüteten und finanzierten Pflegestudium. Wer es abschließt, qualifiziert sich ebenfalls zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Der Frauenanteil bei den Studierenden mit Neuverträgen liegt bei 78 Prozent.

Ausbildung und Studium finden weiterhin vor allem in Krankenhäusern statt. Der praktische Teil bei Pflegestudierenden findet zu 92 Prozent in Krankenhäusern statt. Die restlichen acht Prozent teilen sich zwischen stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen auf.

Bei den Auszubildenden mit Neuverträgen absolviert rund die Hälfte den praktischen Teil in einem Krankenhaus. 36 Prozent sind in stationären Pflegeeinrichtungen, zwölf Prozent in ambulanten.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

US-Abkommen mit Dänemark zu Grönland wird von jeder Seite als Erfolg verbucht

Die Einigung zwischen den USA und Dänemark zur Sicherheit Grönlands hat jede Seite für sich als Erfolg verbucht. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen am späten Freitagabend. US-Präsident Donald Trump betonte seinerseits, die Vereinbarung über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington. Um die Zukunft Grönlands hatte es lange ein erbittertes Ringen mit Drohungen von Trumps Seite gegeben.

Textgröße ändern: