Pallade Veneta - Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien

Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien


Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien
Endgültige Zahl: 1.174.97 Migranten beantragten Aufenthaltstitel in Spanien / Foto: Thomas COEX - AFP/Archiv

In Spanien haben im Zuge des sogenannten Regularisierungsprogramms fast 1,2 Millionen Ausländer eine Legalisierung ihres Aufenthaltes beantragt. Die Staatsministerin für Migration, Pilar Cancela, nannte am Donnerstag in Madrid die endgültige Zahl von insgesamt 1.174.978 Anträgen, von denen mehr als die Hälfte bereits bearbeitet seien. Die Frist für die Anträge des im April gestarteten Programms war am Dienstag ausgelaufen.

Textgröße ändern:

67 Prozent der Antragstellenden kamen aus Lateinamerika, 25,9 Prozent allein aus Kolumbien. Antragsteller aus Afrika machten 22,9 Prozent aus. Nach Kolumbianern stellten Marokkaner (13,3 Prozent), Venezolaner (11,8 Prozent) und Peruaner (8,8 Prozent) die größten Gruppen nach Herkunftsländern geordnet. Acht von zehn Antragstellenden waren jünger als 45 Jahre, Männer waren mit 57 Prozent gegenüber Frauen in der Mehrzahl.

Die Behörden haben nun drei Monate Zeit, um die Anträge zu bearbeiten und den Antragstellern eine ausschließlich für Spanien gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu erteilen oder diese abzulehnen. Die Antragstellenden mussten nachweisen, dass sie sich am 1. Januar seit mindestens fünf Monaten auf spanischem Boden aufgehalten hatten und durften nicht vorbestraft sein.

Die linke Regierung Spaniens unter Pedro Sánchez fährt mit ihrer Migrationspolitik einen anderen Kurs als die meisten EU-Länder, die ihre Migrationspolitik verschärfen und sich gegen Migranten abschotten. Sánchez hatte die Regularisierung am Dienstag als "gute Entscheidung für unsere Wirtschaft" bezeichnet. Gleichzeitig sprach er von "Herausforderungen" im Zusammenhang mit der Integration.

Aus der spanischen Wirtschaft wird das Programm befürwortet, während konservative und rechtsaußen stehende Oppositionsparteien die Regularisierung vehement ablehnen, weil sie ihrer Meinung nach die illegale Einwanderung befördert.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Weißes Haus verwehrt Journalisten von CNN und weiteren US-Medien den Zutritt

Einen Tag nach einem von US-Präsident Donald Trump gegen sie verhängten Hausverbot hat das Weiße Haus Journalisten der US-Sender CNN und MS NOW sowie des Nachrichten-Portals Politico am Samstag den Zutritt verwehrt. Die betroffenen Medien verurteilten Trumps Schritt als Verletzung der US-Verfassung und kündigten an, weiterhin über die Regierung zu berichten.

Bundeswehr-Generalinspekteur Breuer wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, wird neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. Die Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten wählten Breuer am Samstag einstimmig, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Er wird damit Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone auf dem Posten antreten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sprach von einer "ausgezeichneten Nachricht" für das Verteidigungsbündnis.

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

US-Abkommen mit Dänemark zu Grönland wird von jeder Seite als Erfolg verbucht

Die Einigung zwischen den USA und Dänemark zur Sicherheit Grönlands hat jede Seite für sich als Erfolg verbucht. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen am späten Freitagabend. US-Präsident Donald Trump betonte seinerseits, die Vereinbarung über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington. Um die Zukunft Grönlands hatte es lange ein erbittertes Ringen mit Drohungen von Trumps Seite gegeben.

Textgröße ändern: